GV ProBözberg: Erfolge im Kampf gegen einen neuen Steinbruch im neuen “Jurapark” und über dem Tiefenlager für radioaktive Abfälle

Pro Bözberg, der Verein zur Erhaltung von Landschaft, Natur und Erholungsraum Bözberg/Oberes Fricktal, macht an seiner wie immer gut besuchten Generalversammlung positive Zwischenbilanz: Der Widerstand von mittlerweile 1833 MitgliederInnen (Anzahl zunehmend) wird respektiert und zur Kenntnis genommen.

Über dem möglichen Standort des Tiefenlagers: Steinbruch geplant
Präsident Otto Suhner informierte umfassend. Ein Beispiel: In der Stellungnahme des Vereines im Standortauswahlverfahren Sachplan Tiefenlager, wies der Verein auf mögliche geologische, sicherheitsrelevante Probleme hin. Diese könnten durch Rissbildung im Wirtgestein des Tiefenlagers entstehen, wenn darüber ein grosser Steinbruch realisiert wird. Dazu ist bisher seitens Nagra und Ämter noch nicht informiert worden…

Gastreferat: Bewährungsproben im Bezirk Brugg
Herr Rolf Alder, ehemaliger Stadtammann in Brugg, informierte in offener, deutlicher und unterhaltender Art und Weise, dass Verwaltungen und Behörden nicht immer unfehlbar sind. Zum Thema ‘sparen, koste es was es wolle’ erwähnte er den Fall Spital Brugg: “Die von der Verwaltung und von Politikern initialisierte Spitalschliessung war komplett gescheitert”. Durch Initiative, Kreativität, Innovation und Herzblut von Gewerbe und Privatpersonen konnte dann doch noch mit einem cleveren, neuen Konzept das neue medizinisches Zentrum aufgebaut werden.

Mehr Info: http://www.pro-boezberg.ch

Teile diese Seite mit:Email this to someone
email
Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter
Print this page
Print
Dieser Beitrag wurde unter Infoveranstaltungen abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Ein Kommentar zu GV ProBözberg: Erfolge im Kampf gegen einen neuen Steinbruch im neuen “Jurapark” und über dem Tiefenlager für radioaktive Abfälle

  1. naturfreund sagt:

    Warum nicht mit offenen Karten spielen? Es geht doch nur darum, dass der Besitzer des Steinbruches ausweisen kann, dass er diesen “Bodenschatz” nicht nur nachweisen kann, sondern auch besitzt, sprich nutzen darf! Dazu brauchts ein im Bergbau übliches Verfahren, welches u.a. auch Bohrungen einschliesst. Wenn der Rohstoff danach nachgewiesen ist, darf der Eigentümer das als “Aktivum” in die Bilanz nehmen. Anders gesagt: es geht da um viel Geld!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.