Trendwende in Tiefenlager Politik für Atommüll Entsorgung?

Energiewende, Kernkraftwerk Ausstieg, demnächst Abbau KKW in der Schweiz, Umwelt- und Naturzerstörung, weltweit erhöhter Energiebedarf, geopolitische Veränderungen von Macht und Wirtschaftsräumen, Abbau von Nationen, Aufbau Scheindemokratien, Verwerfungen im Finanzwesen, sinkender Anteil der Mittelschichten, Konsumrausch, Reform- und Entwicklungsstau – hat ein Umdenken begonnen?

So berichtete die Neue Fricktaler Zeitung NFZ (www.nfz.ch), im Perimeter des mit dem Sachplanverfahren “geologisches Tiefenlager für radioaktive Abfälle” geplanten Tiefenlagers gelegen, erstmals über neuere, aktuelle Erkenntnisse und Einschätzungen.

Spezielles: Es fällt auf, dass im Artikel im Gegensatz zu den üblichen Berichterstattungen auch viele positive Aspekte des ganzen, langfristigen administrativen und weltweit einmaligen Sachplanverfahrens erwähnt werden.

Dürfen gar nicht alle mitreden beim Tiefenlager?

Freitag, 1. März 2019 in der NFZ Neuen Fricktaler Zeitung www.nfz.ch

Heinz Oftinger aus Bözen fordert eine bessere Einbindung der Basis. Wir seien
gedankenlos ins atomare Zeitalter gestolpert und hätten viel dazugelernt. Die
Bevölkerung sei mündig, sie wolle informiert werden und bei der Suche nach einem
Tiefenlager für atomare Abfälle mitreden. Die NFZ unterhielt sich mit einem, der
gerne mitreden würde.

Interview Simone Rufli

NFZ: Mitte Februar wurde der Gemeinde Effingen mitgeteilt, dass die
Genossenschaft zur Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) vom UVEK die
Bewilligung für eine Sondierbohrung am Standort Effingen erhalten hat. Im Verlauf
dieses Jahres wird es in Effingen also zu Sondierbohrungen kommen. Wir befinden
uns nun in Phase 3 im Sachplan Geologische Tiefenlager. Sie sagen, der Sachplan an
sich sei mustergültig abgefasst. Im Prinzip garantiere er ein demokratisches
Verfahren auf der Suche nach dem sichersten Standort für ein Tiefenlager. Und doch
stehen Sie einigem kritisch gegenüber. Weshalb?


Heinz Oftinger: Weil die Umsetzung in manchen Bereichen nicht den Vorgaben
entspricht. Gemäss Sachplan sollte ein effektiver Austausch aller Interessensgruppen in
der Bevölkerung stattfinden. Stattdessen beobachten wir, dass sich die Entscheidungsträger von der Bevölkerung entfernen. Dass die Bevölkerung mitreden will,
zeigt sich zum Beispiel an der zunehmenden Beteiligung der Bevölkerung an den
Vernehmlassungsverfahren: Bei Phase 2 waren es zirka 1500. Darunter viele Leute aus
Deutschland.

Vom Sachplan her wären die Mitwirkungsmöglichkeiten also gegeben. Sie haben
aber die Erfahrung gemacht, dass nicht alle, die mitwirken möchten, mitwirken
können…

Das ist richtig. Unser Verein «Attraktiver Standort Bözberg-West» (ASB), seit Beginn in
der Sache aktiv, und ich selbst wurden in Phase 1 und 2 nicht zugelassen. Mit der
Begründung, «Kontingent erschöpft» und «das falsche Demokratieverständnis». Wenn
man von oben herab die Leute auswählt, die in der Regionalkonferenz mitwirken dürfen
und sich gegenüber Gruppierungen oder einzelnen Bürgern verschliesst, die sich im
Dienst der Sache engagieren wollen, dann ist das eher eine Scheindemokratie. In einer
echten Demokratie dürfen alle Einwohner mitreden, die Volksvertreter sind unabhängig,
sie kennen die Volksmeinung und vertreten diese auch.

Haben Sie denn das Gefühl, dass die involvierten Verwaltungen, Behörden und
Institutionen auf den Ebenen Bund, Kanton, Gemeinden und Regionalkonferenz die
Meinung der Basis gar nicht kennen wollen?

Es ist nicht überall gleich. Im Kanton Zürich klappt vieles hervorragend. Dort werden die
Einwohner im Dialog auf dem Laufenden gehalten. Die Gemeinden suchen aktiv den
Kontakt mit ihren Einwohnern und gestalten ergänzende Info- und Diskussionsanlässe mit der Bevölkerung. Wie es eigentlich Aufgabe einer Gemeinde wäre. Bei uns im Aargau
vermisse ich dieses Engagement. Demokratie funktioniert nur mit informierten Bürgern.
Und das braucht den Willen und die Kultur dazu, sowie Zeit und Geduld.

Ende Januar organisierte das Bundesamt für Energie (BFE) in Laufenburg einen
Infoanlass, für den sich nicht übermässig viele Leute interessierten. Mit Ermüdungserscheinungen an der Basis habe das nichts zu tun, sagt Heinz Oftinger.

Warum bleiben die Leute solchen Anlässen denn fern?
Heinz Oftinger: Weil sie sich nicht mehr angesprochen fühlen. Wenn man die Leute
abholt und sie informiert und einbezieht, dann entwickelt sich eine Dynamik. Man muss
mit der Problemstellung im Alltag der Menschen präsent sein. Zum Beispiel an Messen,
Ausstellungen, Ausbildungen. Es braucht Lehr- und Instruktionsmaterial wie Broschüren,
Modelle, 3D-Grafiken. Die Nagra macht das sehr gut. Sie geht eigentlich als einzige
Institution vorbildlich vor. Dort, wo alle dazugehören, passend informiert sind und ernst
genommen werden, bildet sich eine entsprechende Kultur. Mit der Wirkung, dass auch
qualifizierte, für die Allgemeinheit engagierte Personen Ämter und Funktionen
motiviert übernehmen. Das ist genau wie im Wirtschaftsleben: Unternehmungen, die
Wertschätzung praktizieren und sich gemeinsam für ihre Kunden einsetzen, haben
Erfolg. Daran erfreuen sich dann alle und so nebenbei ist die Unternehmung attraktiv für
Mitarbeitende bzw. Fachkräfte. Ich habe solche positiven Erfahrungen selber gemacht
nach einem Besuch mit Vorträgen und Besichtigung im Felsenlabor. Der Tenor bei den
Besuchern war: „Jetzt sehe und verstehe ich, worum es wirklich geht!»

Sie treten ganz entschieden dafür ein, dass die Abfälle am sichersten Ort gelagert
werden sollen. Sie bezweifeln, dass sich in der Schweiz der passende Ort dazu
findet. Die Schweiz ist aber per Gesetz dazu verpflichtet, ihren atomaren Abfall im
eigenen Land zu entsorgen…

Man kann ein Gesetz ändern. Ich denke, die Erkenntnis, dass viele Probleme global
gelöst werden müssen, nimmt zu, seit die Welt auch digital immer näher
zusammenwächst. 99 Prozent der radioaktiven Abfälle entstehen ausserhalb der
Schweiz.

Sie verbinden mit dem lange dauernden Sachplanverfahren die Hoffnung, dass die
Schweizer Bevölkerung sich künftig mehr Gedanken macht in Sachen
Zukunftstechnologien und deren Auswirkungen. Dient die Suche nach einem
Tiefenlager also zumindest auch als bewusstseinsverändernder Prozess?

Das scheint tatsächlich der Fall zu sein. Das Verfahren regt die Leute zum Nachdenken
an. Unsere Langzeitumfrage zeigt ein Umdenken der Bevölkerung. Sprachen sich die
meisten früher aus für «entsorgen… in den Weltraum schiessen zur Sonne…» so rückt
nun immer mehr ins Zentrum «beste globale Lösung suchen und finden» sowie «mehr
‹Denken› bei neuen Technologien». Ich will damit sagen, dass wir dazu gelernt haben,
seit wir ziemlich gedankenlos ins atomare Zeitalter mit KKW eingestiegen sind. Die Leute
denken heute selber mehr mit und wollen handeln.

Und genau da orten Sie ein Problem. Sie sagen, mitdenken und mithandeln ist gar
nicht überall erwünscht. Wie zeigt sich das?

Das Bundesamt für Energie (BFE) hat im Sachplanverfahren die Federführung. Das heisst, das BFE müsste die Führungsrolle so interpretieren, dass es Vorgaben macht und die Umsetzung überprüft, gerade bei der Umsetzung der Regionalkonferenzen. Geld ist ja
da. Es müsste Kanäle für eine Zwei-Weg-Kommunikation aufbauen, Feedback aus der
Bevölkerung einholen, auswerten und umgehend korrigierende Massnahmen treffen. Das
ist eine neue Rolle, die dem BFE nicht leicht fällt. Es ist nicht damit getan, Aufgaben an
die Kantone und Verwaltungen zu delegieren.

Quelle: Freitag, 1. März 2019 in der NFZ Neuen Fricktaler Zeitung www.nfz.ch

Fazit: Neue Wege zum Sachplanverfahren und in den technischen Lösungsansätzen des Atommüllproblems gesucht…

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Mit Zitaten zum Erfolg

Ein Buch, ein Artikel, ein Vortrag, eine Ansprache, ein Prospekt – was haben sie gemeinsam? Ja richtig – alle sind mit Zitaten von bekannten Persönlichkeiten gespickt.

Dem geneigten und aufmerksamen Beobachter erscheinen Zusammenhänge, ja eigentliche Regeln:

  • Je höher der Showfaktor, desto mehr Zitate von NobelpreisträgerInnen etc. werden verwendet.
  • Je unerfahrener der/die Referent/in oder der/die Vortragende ist, desto mehr sollen Zitate aufwerten, ablenken oder unterstützen.
  • Es bestätigt sich, dass ein entsprechender “Kurs” oder ein “Seminar” zu den Themen “Rhetorik und Didaktik” erfolgreich besucht wurde.
  • Es soll so “Charisma” erzeugt bzw. via Zitat transferiert werden.
  • Authentische, überzeugende Redner mit Fachverstand, aktuellem Wissen und Können, Erfahrung und eigener Kompetenz verwenden praktisch keine solchen “fremden” Zitate. Wenn schon, dann eigene oder diejenigen von Bekannten und Kollegen.

Zu diesem Thema “Zitate” gibt es übrigens auch ein passendes Zitat eines bekannten Experten und emeritierten Professors (ob er sogar schon als Nobelpreisträger nominiert wurde, ist nicht bekannt):

“Es wird dann voran gehen, wenn wir aufhören, in Vorträgen und Publikationen Zitate von Berühmtheiten als Ablenkung, als Ersatz unserer eigenen Meinung oder zum Beeindrucken der Zuhörer zu verwenden.”
Dr. Raphael E. Ludwig

Hat doch was, oder nicht? 😉

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Im Oberen Fricktal geht das Rechtschreibe-Teufelchen um!

Kürzlich zu sehen bei der Altstoffsammelstelle in Bözen:

Altstoffsammelstelle; Bild zvg

Greatiwe Rechschreipunk bei das Zervaldung Treipluss?

Steigerungsform nach neuester Rechtschreibenorm? Sack – Säcker – am Säckesten?

Eine Hommage an die Berufsgilde der Säcker (die es laut Wikipedia nicht gibt)?

Ein Schelm, der Böses zu denken gedenkt!

(Text eingesandt, Bild zvg)


>>> weiterer Blogartikel zum Thema Recycling/

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Sonne statt Nebel

Winter 2019, Sonne statt Nebel auf dem Aargauer Jura (12. Februar 2019)

Wenn das Mittelland im Nebel steckt tankt man Sonne über dem Nebel. Dort wo es noch Natur pur hat. Hier auf der Staffelegg – dem Pass zwischen Aarau und Frick im Oberen Fricktal / Bözberg-West. Ein Ausflugsziel für Wanderer, ja sogar Wintersportler 😉

Slideshow-Video, Dauer 1:40 min

Diese Landschaft zu erhalten braucht den gemeinsamen Willen aller Beteiligten: Von der Bevölkerung über staatliche Behörden und Raumplaner, den Gemeinden und deren Planungsverbände bis zu den Interessengruppen aller Couleurs.

Übrigens: Wussten Sie, dass im Fricktal jährlich 40 Tage mehr Sonnenschein herrschen, als “ännet” den Bergli?




www.Smart-Treff.ch

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Verwaltungsfusion: Auseinandersetzung mit Bevölkerung

Nach der Veröffentlichung des Abschlussberichtes mit Zusatzberichten der Gemeinden Bözen, Elfingen, Effingen und Hornussen (BEEH) zur Fusion soll jetzt die Auseinandersetzung mit der Bevölkerung erfolgen.

Im Artikel der Regionalzeitung Fricktal Info, Ausgabe vom 23. Januar 2019, Seite 13, wird die Projektleitung so zitiert: “Uns steht nun die Auseinandersetzung mit der Bevölkerung bevor.”

Weiteres Vorgehen
Im Juni 2019 soll jeweils in den Gemeinden abgestimmt werden mit dem Ziel, am 20. November 2019 an der Urne über die Fusion abstimmen zu lassen.

Weitere Informationen
>>> Zusammenfassung (pdf) Hintergrundinfo zum Thema, inkl. Link Studie, FAQ Blog


(24.1.2019, updated 30.1.2019)

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Schnäppchen für Ü25

Der Insidertipp für Ü25: 22. Guggeträff Oberhof

7 Guggen von Nah und Fern; mit Foodcorner und Heigo – Taxi

Samstag, 9. Februar 2019 ab 19.00 Uhr

>>> mehr: www.guggeträff.ch

Guggentreff Oberhof: Schnäppchen für Ü25.

Eintritt zahlen die “Jungen” >>>>> Ü25 GRATIS EINTRITT

🙂

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Ateliermuseum mit Skulpturengarten Erwin Rehmann

18 Jahre Kunst und Kultur in Laufenburg im Oberen Fricktal


2019 existiert das Skulpturenmuseum Erwin Rehmann bereits seit 18 Jahren. Die Spende von Heinrich Gebert (Geberit AG) ermöglichte 2001 die Realisierung des Museums.

Jedes Jahr werden einige Wechselausstellungen zu unterschiedlichen Themen mit diversen Kunstschaffenden geboten. Weitere Veranstaltungen wie Lesungen, Konzerte und Diskussionsrunden runden das Programm ab.

Alle Fotos wurden am 23. Januar 2019 aufgenommen.

Mehr Info: www.rehmann-museum.ch

>>> weitere Blogartikel zum Thema Museum ansehen

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Infoveranstaltung vom Bundesamt für Energie BFE

Informationsveranstaltung in Laufenburg (CH) für Jura-Ost (Bözberg):
Wie geht es weiter im Auswahlverfahren für geologische Tiefenlager?

Öffentliche Veranstaltung; ohne Anmeldung, kostenlos.

Montag 28. Januar 2019, von 19.00 bis 21.30 Uhr
in der Stadthalle Laufenburg (Schweizer Seite)

Programm, Inhalte:

Wie ist der Bundesrat zu diesem Ergebnis gekommen? Welches sind die nächsten Schritte im Hinblick auf die Standortwahl für geologische Tiefenlager? Das Bundesamt für Energie BFE informiert an der Veranstaltung in Laufenburg (CH) über das weitere Vorgehen im Auswahlverfahren und bietet zusammen mit weiteren Beteiligten Hintergrundinfo an.

Kommen Sie vorbei und informieren Sie sich aus erster Hand!

>>> Flyer Ausschreibung (pdf, 834 KB)

Bei der Gelegenheit dieses Artikels noch Informationen zum Abbau der Kernkraftwerke in der Schweiz:
Das KKW Mühleberg der BKW Berner Kraftwerke ist noch bis am 20. Dezember 2019 produktiv am Netz. Danach wird es sukzessive stillgelegt und bis 2034 rückgebaut. Von den dafür vorgesehenen Kosten von 2.175 Milliarden Fr. entfallen für die Stillegungung 925 Millionen Fr. und für die Entsorgung 1.25 Milliarden Franken.


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Steuersenkungen im Oberen Fricktal

Die Gemeinden Effingen, Elfingen, Bözen und Hornussen, BEEH Bözberg-West, planen eine Steuersenkung von 122 auf 114 %. Der Kanton Aargau legt noch einen Bonus von 6,7 Mio Fr. dazu und garantiert für 8 Jahre den Erhalt der Ausgleichszahlungen.

Die Gegenleistung dazu: Die Gemeinden sollen zu einer Verwaltungseinheit verschmelzen. Alle 20 Gemeinderäte dieser Gemeinden beabsichtigen, das im Juni dieses Jahres vom Volk absegnen zu lassen. Heute wurde an einer Infoveranstaltung in Effingen informiert.

Infoveranstaltung in Effingen, Bözberg-West am 17. Januar 2019

Hier einige Detailinformationen dazu:

Déjà-vu: Gerade vor 10 Jahren herrschte die gleiche Situation und Zeihen (BEEHZ) war auch dabei.

>>> zum damaligen Blogartikel: Fusionieren die Gemeinden Bözen, Effingen, Elfingen, Hornussen zur Gemeinde Bözberg-West?

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Demokratie: Abbau oder Umgestaltung?

Hat sich die Vorstellung vom “mündigen Bürger” überlebt? Die Idee der Demokratie entsprang aus der Bemühung, eine gesellschaftliche Organisationsform zu finden, die am ehesten einen inneren (und äußeren) Frieden gewährleistet.

Gerade im Zusammenhang mit Gemeindefusionen und Verwaltungsausbau lohnt es sich, die Mechanismen zum Thema Demokratie anzusehen.

Im Vortrag mit interessanten Grafiken erklärt

Rainer Mausfeld beleuchtet die “Elitendemokratie und Meinungsmanagement” in der Teleakademie des SWR im Dezember 2018.

Hat sich die Vorstellung vom “mündigen Bürger” überlebt? Die Idee der Demokratie entsprang aus der Bemühung, eine gesellschaftliche Organisationsform zu finden, die am ehesten einen inneren (und äußeren) Frieden gewährleistet.

2 sehr aussagekräftige Grafiken sind bei Minuten 33 und 34.
Quelle: Youtube und SWR Mediaarchiv

Wie sehen es andere?

“Weitgehend entmachtet sind die Gemeinden, denn die Kantonalen Verwaltungen haben die Gemeindeautonomie längst in einem Masse eingeschränkt, dass ehrgeizige und kompetente Bürger dort kaum mehr Aufgaben übernehmen möchten. Deshalb fehlt es auf Gemeindeebene zunehmend an qualifiziertem Führungsnachwuchs.”
Quelle, Zitat: “Die Schweiz im Herbst”, Klaus J. Stöhlker, ISBN 978-3-906276-13-7, 2. Auflage 2016, Seite 135

Schreiben Sie doch Ihre Meinung dazu in einem Kommentar!

Weitere Blogartikel zum Thema Demokratie:
>>> Suche nach “Demokratie”


Up-date 7. Februar 2019

Dieses Zitat passt zum Thema Demokratie und Demokratiearten:

“Das Ziel wird schneller erreicht,
wenn interessierte Personen mitmachen dürfen.”

(Dr. Raphael E. Ludwig)



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Wetter live in Elfingen

Die Wetterstation Elfingen in Bözberg-West bietet jederzeit mit ihrer Webcam einen Blick auf die aktuelle Wettersituation.

(Quelle: Swiss Webcam)

Elfingen

Viele weitere Wetterangaben, Informationen und Bilder finden Sie auf der Homepage der Wetterstation von Patrik Walde.

>>> zur Wetterstation

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Zukunft aktiv mitgestalten – mitmachen

Die Zukunft aktiv mitgestalten

Lebensqualität – Standortförderung – Respekt – Wertschätzung –
Gesundheit – Natur – Landschaft

Machen Sie mit, unterstützen und motivieren Sie als Sympathisanten- und Interessentenmitglied diese Vereine (pdf, Seite 1) ohne weitere Verpflichtung, kostenfrei und ohne Mitgliederbeitrag. Ihre Angaben werden vertraulich behandelt und auch nicht für Werbung etc. verwendet und nicht Drittpersonen bekanntgemacht.

Lassen Sie uns einfach das Antwortblatt (pdf, Seite 2) zukommen. (Mindestangaben sind mit * markiert: Name, Vorname, Postleitzahl/Ort, e-Mail).
Oder senden Sie uns diese Angaben gleich per e-Mail: mitgliedschaft@boezbergblog.ch

Besten Dank!

 

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