Landammann-Stammtisch in Hornussen Bözberg-West

Landammann Urs Hofmann berichtet über die Aargauer Politik und stellt sich den Fragen und Anliegen der Bevölkerung.

Die Organisation mit kostenlosem Apéro mit Abendessen für die Teilnehmenden wurde vom Aargauer Gastronomieverband übernommen. Entsprechend gross war der Zulauf am Dienstag, 9. April 2019 im Restaurant Feldschlösschen in Hornussen Bözberg-West. Der Landammann war einmal mehr in seinem Element und zeigte sich kommunikativ, führte gutgelaunt viele Gespräche.

Der Wirt Arthur “Turi” Eiholzer kitzelte höchste Qualität aus seinen Kochtöpfen heraus. Alles aus lokal-regionalen Produkten hergestellt. Seine Begrüssungsansprache ergänzte diejenige vom Landammann bestens.

An einem eigenen, separaten Tisch setzten sich die Gemeindebehörden und Funtionäre zusammen und zelebrierten sozusagen ihren eigenen “Behörden-Stamm” im Landammann-Stamm (shop-in-shop Konzept ;-). Die alles übertönenden Lachsalven zeigten deren beste Stimmung, erleichterten aber nicht gerade die Gespräche mit dem Landammann an den anderen Tischen.

Alles in allem eine gute Sache, wenn Amtsträger, tätig im Auftrage der Bevölkerung, sich auch mit der Bevölkerung direkt und persönlich austauschen. Nachahmenswert.


Weitere Berichte von früheren Landammann-Stammtischen:
>>> Landammann-Stammtisch mit Roland Brogli
>>> Landammann Urs Hofmann on Tour im Gasthof Bären

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Aus Aprilscherz wurde ernst

Apéro zu den Aprilscherzen „Start Einwohnerforum Bözen“ und „Infoanlass neue Studie und Fusion Gemeinden und Verwaltung Kanton Aargau“

Realer Apéro zu Aprilscherzen beim Aussichtspunkt Eichwald mit Sonneuntergang und Blick ins Obere Fricktal, Bözberg-West am 1. April 2019

Insgesamt 8 Personen und ein Schäferhund begegneten sich am Apéro am Montag, 1. April, ab 18 Uhr am Aussichtspunkt Eichwald in Zeihen. Der Charakter eines „Einwohnerforums“, spontan und gemeinsam Aktuelles zu diskutieren und dabei Ideen, Ansicht und Fakten auszutauschen, wurde bei schönstem Sonnenschein und Ausblick ins Obere Fricktal „Bözberg-West“ gelebt.

Philosophische Themen wurden spontan am handbetriebenen Spinnrad aufgegriffen und vom „harten Kern“ der Besucher bis zum Sonnenuntergang gemeinsam weitergesponnen.

Interessante Gedanken zum aktuellen Geschehen in Gemeinden, Regionen und „weltweit“, ergänzt mit persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen, führten zum Motto des Abends: „Es ist alles eine Sache der Dosierung, sei es bei Natur- und Umweltschutz, Politik, Wirtschaft oder beim Menschen allgemein.“

„Solche Gelegenheiten gibt’s eindeutig zuwenig“, so ein Teilnehmender. „Kein Chat oder
Smartphone kann solche persönlichen Begegnungen ersetzen, da würde ich gerne wieder einmal kommen.“

Gesagt, getan, spontan geplant:

Treffpunkt / Forum mit Apéro für Alle.
Jeweils montags am gleichen Ort: Parkplatz beim Schiessplatz Eichwald, Zeihen ab 18 Uhr.
17. Juni , 19. August, 21. Oktober 2019

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Neue Studien schlagen neue Fusionen vor

In der soeben erschienenen Studie der Fachhochschule (FH) und Uni Aargau (UA) zum Thema „Fachkräfte- und Demokratiemangel“ wird der Zusammenschluss aller Verwaltungen der 213 Aargauer Gemeinden mit der ganzen Kantonsverwaltung vorgeschlagen.

Massnahme gegen den Fachkräftemangel
Damit soll der Fachkräftemangel um über 50% reduziert und die Dienstleistungen zu
Gunsten der Bevölkerung spürbar gesteigert werden. Weiter stehen gemäss
Berechnungen der wissenschaftlichen Studie neu jährlich 65 Millionen Franken mehr für
die Investitionen des Kantons in Bildung und Infrastruktur zur Verfügung.

Einsparungen 100’000 Fr. pro Gemeinde
Durch die Zusammenführung der Gemeinden der Regionen des Kantons (z.B. Freiamt,
Fricktal, Seeland, Jurasüdfuss, Habsburg etc.) entstehen weitere Einsparungen und
Optimierungen. Erfahrungsgemäss sind das im Schnitt, über die letzten 10 Jahre
gerechnet, 100’000 Fr. pro Jahr. Dieser Betrag soll für lokale Kultur- und
Heimatschutzprojekte zur Verfügung stehen.

Die neue Strukturen
Die fachspezifischen Arbeits- und Forschungsgruppen standen vor der Kernfrage: Wie
kann der Kanton mit möglichst kleinem Aufwand so organisatorisch umgewandelt werden, dass die Forschungsresultate zur Wirkung kommen. Die Lösung: Bestehendes und sehr gut und effizient Funktionierendes anwenden. Dafür bot sich die Struktur der
Grundbuchämter mit ihren Grundbuchregionen an. (Bild) So können diese, unterstützt mit modernster, digitaler Hightech 2.0, zeitnah den neuen Bedürfnissen angepasst werden.
„Das Know How und die Dienstleistungen dazu können wir kantonsintern mit dem lokalen Gewerbe zusammen erbringen“, teilt die designierte ProjektleiterIn auf Anfrage mit.

Die neue Struktur mit den vier Regionen im Kanton Aargau. Insgesamt 213 frühere Gemeinden werden zum Kantonsteil in vier Regionen (die bestehenden Grundbuchkreise) zusammengeführt. (Quelle Homepage Kanton Aargau) Neue

Gemeindenamen bleiben
Die Gemeinden behalten alle ihren Gemeindenamen mit der Postleitzahl und erhalten neu
den Status „Kantonsteil“. Pro Kantonsteil vertritt dann ein von allen Einwohnern gewählter „Bevölkerungsvertreter“ die Anliegen im neu zu bildenden, demokratischen
Kantonsparlament Aargau (DKA) welches den heutigen Grossrat ablöst. Die schweizweit
vorgesehene Einführung der Wahlpflicht wird für einen echten, demokratischen Volksentscheid mit über 94 % Wahlbeteiligung ermöglichen.

Wer mehr wissen oder seine Meinung dazu einbringen möchte, besucht den ersten
Vorab – Infoanlass mit Apéro und Diskussionsrunde
zu den geplanten Änderungen am
Montag, 1.4.2019 18:00 Uhr auf dem Parkplatz und Aussichtspunkt „Schiessplatz Eichwald“,
Kantonsteil 5079 Zeihen.

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Start Einwohnerforum

Nach dem Vorbild der Gemeinde Hornussen startet auch Bözen als Massnahme zur
Bevölkerungsinformation mit Dialogaufbau ein monatlich stattfindendes Einwohnerforum.

Auf dem grossen Parkplatz „Eichwald“ (beim Schiessplatz) in 5079 Zeihen mit der
wunderschönen Aussicht ins Obere Fricktal findet am

1.4.2019 ab 18.00 Uhr der erste Anlass statt. Es stehen genügend Parkplätze zur Verfügung. Den Teilnehmenden wird ein kleiner Apéro mit dem eigenen Gemeindewein offeriert.

Als begleitende Massnahme sollen zudem demnächst die diversen Homepages fusioniert
und künftig das Einwohnerforum via Internet live übertragen werden.

„Im High-tech Kanton Aargau“ – so die Praktikantin der Arbeitsgruppe Digital 2.0 – „soll diese bahnbrechende Innovation möglichst viele Nachahmer finden und zur Attraktivität des Standortes beitragen.“

Die Finanzierung erfolgt im Rahmen der Initiative „Digitale Hightech für alle 2.0“ und dem europäischen Demokratiezentrum. Dies ist der erste Pilotversuch im Kanton Aargau.

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Absturz eines US-Bombers bei Zuzgen 1945

Am Abend des 16. April 1945 entging das beschauliche Dorf Zuzgen im Fricktal nur knapp einer Katastrophe: Ein beim Einsatz über Deutschland schwer beschädigter US-Bomber des Typs Martin B-26G Marauder bohrte sich oberhalb des Ortes in den “Chriesiberg”. Der Zwischenfall jährt sich demnächst zum 74. Mal.

Zwei Besatzungsmitglieder waren bereits über dem Schwarzwald mit ihren Fallschirmen abgesprungen, drei weitere diesseits der Grenze bei Möhlin.

Eine B-26 wiegt selbst in leerem Zustand immer noch gute elf Tonnen; nicht auszudenken, was hätte passieren können, wenn sie auf Wohnhäuser gestürzt wäre.

Diese Überlegung machte wohl auch der Pilot, der offensichtlich als Letzter an Bord blieb, um das kaum noch steuerbare Flugzeug möglichst von besiedeltem Gebiet fernzuhalten. Als er dann doch noch ausstieg, war seine Maschine bereits zu tief, so dass sich sein Fallschirm nicht mehr öffnen konnte.

Der erst 22 jahre alte 2nd Lt Raymond W. Reid sollte der letzte US-Militärangehörige sein, der während des Zweiten Weltkrieges auf Schweizer Boden ums Leben kam.

Jacqueline Fischer aus Bözberg-West hat ein Modell des betreffenden B-26-Bombers im Massstab 1/48 nachgebaut:

>Mehr Infos und Details zu den damaligen Ereignissen sowie weitere Bilder

Artikel im Generalanzeiger Nr. 15 vom 11. April 2019

 

 

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Gaumengold und Goldwing

Am internationalen Goldwing – Treffen vom 26. bis 30. Juni 2019 in Brugg lernen die Teilnehmenden die Schönheiten unserer Region kennen.

Goldwing und Gaumengold

>>> zur Homepage des Treffens

Goldwing – Club

Der offizielle Goldwing Club der Schweiz ist mit über 30jähriger Geschichte einer der ältesten Goldwing Clubs Europas. Durch die Mitgliedschaft des Clubs in der „GoldWing European Federation“ besteht Verbindung zu mehr als 25 europäischen Goldwing Clubs. National sind 12 regionale „Stämme“ in der ganzen Schweiz aktiv.

Alle zwei Jahre findet in der Schweiz ein Internationales Treffen statt, bei dem neben Schweizer Goldwingern auch immer viele europäische Winger teilnehmen.

>>> mehr über den Goldwing – Club (Homepage)

Gaumengold

In der Treffenregion mit Bözberg-West “Toskana des Aargaus”, Oberes Fricktal, Hochrhein, können die Goldwinger in Natur und Landschaft weiteres Gold finden: feine regionale Spezialitäten – auch geeignet als Geschenk oder Mitbringsel zur Erinnerung an einen erlebnisreichen Ausflug.

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Trendwende in Tiefenlager Politik für Atommüll Entsorgung?

Energiewende, Kernkraftwerk Ausstieg, demnächst Abbau KKW in der Schweiz, Umwelt- und Naturzerstörung, weltweit erhöhter Energiebedarf, geopolitische Veränderungen von Macht und Wirtschaftsräumen, Abbau von Nationen, Aufbau Scheindemokratien, Verwerfungen im Finanzwesen, sinkender Anteil der Mittelschichten, Konsumrausch, Reform- und Entwicklungsstau – hat ein Umdenken begonnen?

So berichtete die Neue Fricktaler Zeitung NFZ (www.nfz.ch), im Perimeter des mit dem Sachplanverfahren “geologisches Tiefenlager für radioaktive Abfälle” geplanten Tiefenlagers gelegen, erstmals über neuere, aktuelle Erkenntnisse und Einschätzungen.

Spezielles: Es fällt auf, dass im Artikel im Gegensatz zu den üblichen Berichterstattungen auch viele positive Aspekte des ganzen, langfristigen administrativen und weltweit einmaligen Sachplanverfahrens erwähnt werden.

Dürfen gar nicht alle mitreden beim Tiefenlager?

Freitag, 1. März 2019 in der NFZ Neuen Fricktaler Zeitung www.nfz.ch

Heinz Oftinger aus Bözen fordert eine bessere Einbindung der Basis. Wir seien
gedankenlos ins atomare Zeitalter gestolpert und hätten viel dazugelernt. Die
Bevölkerung sei mündig, sie wolle informiert werden und bei der Suche nach einem
Tiefenlager für atomare Abfälle mitreden. Die NFZ unterhielt sich mit einem, der
gerne mitreden würde.

Interview Simone Rufli

NFZ: Mitte Februar wurde der Gemeinde Effingen mitgeteilt, dass die
Genossenschaft zur Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) vom UVEK die
Bewilligung für eine Sondierbohrung am Standort Effingen erhalten hat. Im Verlauf
dieses Jahres wird es in Effingen also zu Sondierbohrungen kommen. Wir befinden
uns nun in Phase 3 im Sachplan Geologische Tiefenlager. Sie sagen, der Sachplan an
sich sei mustergültig abgefasst. Im Prinzip garantiere er ein demokratisches
Verfahren auf der Suche nach dem sichersten Standort für ein Tiefenlager. Und doch
stehen Sie einigem kritisch gegenüber. Weshalb?


Heinz Oftinger: Weil die Umsetzung in manchen Bereichen nicht den Vorgaben
entspricht. Gemäss Sachplan sollte ein effektiver Austausch aller Interessensgruppen in
der Bevölkerung stattfinden. Stattdessen beobachten wir, dass sich die Entscheidungsträger von der Bevölkerung entfernen. Dass die Bevölkerung mitreden will,
zeigt sich zum Beispiel an der zunehmenden Beteiligung der Bevölkerung an den
Vernehmlassungsverfahren: Bei Phase 2 waren es zirka 1500. Darunter viele Leute aus
Deutschland.

Vom Sachplan her wären die Mitwirkungsmöglichkeiten also gegeben. Sie haben
aber die Erfahrung gemacht, dass nicht alle, die mitwirken möchten, mitwirken
können…

Das ist richtig. Unser Verein «Attraktiver Standort Bözberg-West» (ASB), seit Beginn in
der Sache aktiv, und ich selbst wurden in Phase 1 und 2 nicht zugelassen. Mit der
Begründung, «Kontingent erschöpft» und «das falsche Demokratieverständnis». Wenn
man von oben herab die Leute auswählt, die in der Regionalkonferenz mitwirken dürfen
und sich gegenüber Gruppierungen oder einzelnen Bürgern verschliesst, die sich im
Dienst der Sache engagieren wollen, dann ist das eher eine Scheindemokratie. In einer
echten Demokratie dürfen alle Einwohner mitreden, die Volksvertreter sind unabhängig,
sie kennen die Volksmeinung und vertreten diese auch.

Haben Sie denn das Gefühl, dass die involvierten Verwaltungen, Behörden und
Institutionen auf den Ebenen Bund, Kanton, Gemeinden und Regionalkonferenz die
Meinung der Basis gar nicht kennen wollen?

Es ist nicht überall gleich. Im Kanton Zürich klappt vieles hervorragend. Dort werden die
Einwohner im Dialog auf dem Laufenden gehalten. Die Gemeinden suchen aktiv den
Kontakt mit ihren Einwohnern und gestalten ergänzende Info- und Diskussionsanlässe mit der Bevölkerung. Wie es eigentlich Aufgabe einer Gemeinde wäre. Bei uns im Aargau
vermisse ich dieses Engagement. Demokratie funktioniert nur mit informierten Bürgern.
Und das braucht den Willen und die Kultur dazu, sowie Zeit und Geduld.

Ende Januar organisierte das Bundesamt für Energie (BFE) in Laufenburg einen
Infoanlass, für den sich nicht übermässig viele Leute interessierten. Mit Ermüdungserscheinungen an der Basis habe das nichts zu tun, sagt Heinz Oftinger.

Warum bleiben die Leute solchen Anlässen denn fern?
Heinz Oftinger: Weil sie sich nicht mehr angesprochen fühlen. Wenn man die Leute
abholt und sie informiert und einbezieht, dann entwickelt sich eine Dynamik. Man muss
mit der Problemstellung im Alltag der Menschen präsent sein. Zum Beispiel an Messen,
Ausstellungen, Ausbildungen. Es braucht Lehr- und Instruktionsmaterial wie Broschüren,
Modelle, 3D-Grafiken. Die Nagra macht das sehr gut. Sie geht eigentlich als einzige
Institution vorbildlich vor. Dort, wo alle dazugehören, passend informiert sind und ernst
genommen werden, bildet sich eine entsprechende Kultur. Mit der Wirkung, dass auch
qualifizierte, für die Allgemeinheit engagierte Personen Ämter und Funktionen
motiviert übernehmen. Das ist genau wie im Wirtschaftsleben: Unternehmungen, die
Wertschätzung praktizieren und sich gemeinsam für ihre Kunden einsetzen, haben
Erfolg. Daran erfreuen sich dann alle und so nebenbei ist die Unternehmung attraktiv für
Mitarbeitende bzw. Fachkräfte. Ich habe solche positiven Erfahrungen selber gemacht
nach einem Besuch mit Vorträgen und Besichtigung im Felsenlabor. Der Tenor bei den
Besuchern war: „Jetzt sehe und verstehe ich, worum es wirklich geht!»

Sie treten ganz entschieden dafür ein, dass die Abfälle am sichersten Ort gelagert
werden sollen. Sie bezweifeln, dass sich in der Schweiz der passende Ort dazu
findet. Die Schweiz ist aber per Gesetz dazu verpflichtet, ihren atomaren Abfall im
eigenen Land zu entsorgen…

Man kann ein Gesetz ändern. Ich denke, die Erkenntnis, dass viele Probleme global
gelöst werden müssen, nimmt zu, seit die Welt auch digital immer näher
zusammenwächst. 99 Prozent der radioaktiven Abfälle entstehen ausserhalb der
Schweiz.

Sie verbinden mit dem lange dauernden Sachplanverfahren die Hoffnung, dass die
Schweizer Bevölkerung sich künftig mehr Gedanken macht in Sachen
Zukunftstechnologien und deren Auswirkungen. Dient die Suche nach einem
Tiefenlager also zumindest auch als bewusstseinsverändernder Prozess?

Das scheint tatsächlich der Fall zu sein. Das Verfahren regt die Leute zum Nachdenken
an. Unsere Langzeitumfrage zeigt ein Umdenken der Bevölkerung. Sprachen sich die
meisten früher aus für «entsorgen… in den Weltraum schiessen zur Sonne…» so rückt
nun immer mehr ins Zentrum «beste globale Lösung suchen und finden» sowie «mehr
‹Denken› bei neuen Technologien». Ich will damit sagen, dass wir dazu gelernt haben,
seit wir ziemlich gedankenlos ins atomare Zeitalter mit KKW eingestiegen sind. Die Leute
denken heute selber mehr mit und wollen handeln.

Und genau da orten Sie ein Problem. Sie sagen, mitdenken und mithandeln ist gar
nicht überall erwünscht. Wie zeigt sich das?

Das Bundesamt für Energie (BFE) hat im Sachplanverfahren die Federführung. Das heisst, das BFE müsste die Führungsrolle so interpretieren, dass es Vorgaben macht und die Umsetzung überprüft, gerade bei der Umsetzung der Regionalkonferenzen. Geld ist ja
da. Es müsste Kanäle für eine Zwei-Weg-Kommunikation aufbauen, Feedback aus der
Bevölkerung einholen, auswerten und umgehend korrigierende Massnahmen treffen. Das
ist eine neue Rolle, die dem BFE nicht leicht fällt. Es ist nicht damit getan, Aufgaben an
die Kantone und Verwaltungen zu delegieren.

Quelle: Freitag, 1. März 2019 in der NFZ Neuen Fricktaler Zeitung www.nfz.ch

Fazit: Neue Wege zum Sachplanverfahren und in den technischen Lösungsansätzen des Atommüllproblems gesucht…

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Mit Zitaten zum Erfolg

Ein Buch, ein Artikel, ein Vortrag, eine Ansprache, ein Prospekt – was haben sie gemeinsam? Ja richtig – alle sind mit Zitaten von bekannten Persönlichkeiten gespickt.

Dem geneigten und aufmerksamen Beobachter erscheinen Zusammenhänge, ja eigentliche Regeln:

  • Je höher der Showfaktor, desto mehr Zitate von NobelpreisträgerInnen etc. werden verwendet.
  • Je unerfahrener der/die Referent/in oder der/die Vortragende ist, desto mehr sollen Zitate aufwerten, ablenken oder unterstützen.
  • Es bestätigt sich, dass ein entsprechender “Kurs” oder ein “Seminar” zu den Themen “Rhetorik und Didaktik” erfolgreich besucht wurde.
  • Es soll so “Charisma” erzeugt bzw. via Zitat transferiert werden.
  • Authentische, überzeugende Redner mit Fachverstand, aktuellem Wissen und Können, Erfahrung und eigener Kompetenz verwenden praktisch keine solchen “fremden” Zitate. Wenn schon, dann eigene oder diejenigen von Bekannten und Kollegen.

Zu diesem Thema “Zitate” gibt es übrigens auch ein passendes Zitat eines bekannten Experten und emeritierten Professors (ob er sogar schon als Nobelpreisträger nominiert wurde, ist nicht bekannt):

“Es wird dann voran gehen, wenn wir aufhören, in Vorträgen und Publikationen Zitate von Berühmtheiten als Ablenkung, als Ersatz unserer eigenen Meinung oder zum Beeindrucken der Zuhörer zu verwenden.”
Dr. Raphael E. Ludwig

Hat doch was, oder nicht? 😉

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Veröffentlicht unter Allgemein, Vorsicht Fallen | Schreib einen Kommentar

Im Oberen Fricktal geht das Rechtschreibe-Teufelchen um!

Kürzlich zu sehen bei der Altstoffsammelstelle in Bözen:

Altstoffsammelstelle; Bild zvg

Greatiwe Rechschreipunk bei das Zervaldung Treipluss?

Steigerungsform nach neuester Rechtschreibenorm? Sack – Säcker – am Säckesten?

Eine Hommage an die Berufsgilde der Säcker (die es laut Wikipedia nicht gibt)?

Ein Schelm, der Böses zu denken gedenkt!

(Text eingesandt, Bild zvg)


>>> weiterer Blogartikel zum Thema Recycling/

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Veröffentlicht unter Allgemein | 1 Kommentar

Sonne statt Nebel

Winter 2019, Sonne statt Nebel auf dem Aargauer Jura (12. Februar 2019)

Wenn das Mittelland im Nebel steckt tankt man Sonne über dem Nebel. Dort wo es noch Natur pur hat. Hier auf der Staffelegg – dem Pass zwischen Aarau und Frick im Oberen Fricktal / Bözberg-West. Ein Ausflugsziel für Wanderer, ja sogar Wintersportler 😉

Slideshow-Video, Dauer 1:40 min

Diese Landschaft zu erhalten braucht den gemeinsamen Willen aller Beteiligten: Von der Bevölkerung über staatliche Behörden und Raumplaner, den Gemeinden und deren Planungsverbände bis zu den Interessengruppen aller Couleurs.

Übrigens: Wussten Sie, dass im Fricktal jährlich 40 Tage mehr Sonnenschein herrschen, als “ännet” den Bergli?




www.Smart-Treff.ch

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Verwaltungsfusion: Auseinandersetzung mit Bevölkerung

Nach der Veröffentlichung des Abschlussberichtes mit Zusatzberichten der Gemeinden Bözen, Elfingen, Effingen und Hornussen (BEEH) zur Fusion soll jetzt die Auseinandersetzung mit der Bevölkerung erfolgen.

Im Artikel der Regionalzeitung Fricktal Info, Ausgabe vom 23. Januar 2019, Seite 13, wird die Projektleitung so zitiert: “Uns steht nun die Auseinandersetzung mit der Bevölkerung bevor.”

Weiteres Vorgehen
Im Juni 2019 soll jeweils in den Gemeinden abgestimmt werden mit dem Ziel, am 20. November 2019 an der Urne über die Fusion abstimmen zu lassen.

Weitere Informationen
>>> Zusammenfassung (pdf) Hintergrundinfo zum Thema, inkl. Link Studie, FAQ Blog


(24.1.2019, updated 30.1.2019)

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Veröffentlicht unter Gemeinden | 1 Kommentar

Schnäppchen für Ü25

Der Insidertipp für Ü25: 22. Guggeträff Oberhof

7 Guggen von Nah und Fern; mit Foodcorner und Heigo – Taxi

Samstag, 9. Februar 2019 ab 19.00 Uhr

>>> mehr: www.guggeträff.ch

Guggentreff Oberhof: Schnäppchen für Ü25.

Eintritt zahlen die “Jungen” >>>>> Ü25 GRATIS EINTRITT

🙂

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