Poststellenabbau: Weitere 600 Poststellen folgen

Poststellenabbau und Dienstleistungsabbau

Post reduziert das Poststellennetz weiter

Die nächste Tranche Abbau von 600 Poststellen wird in den nächsten 3 Jahren in Angriff genommen. Dabei springen nicht nur die “Dörfer” über die Klinge, sondern auch Grossgemeinden. Wohlen AG zum Beispiel mit über 15’000 Einwohner hat nur noch eine kleine Postagentur.

Poststellenabbau

Poststellenabbau: Tagelanger Ausfall des Postomaten verärgert Kunden. Sie machen sich Luft mit passenden Texten… Frick, 20. Juni 2017

Ist es ein Zeichen für den geplanten Abbau einer Poststelle, wenn keine Investitionen mehr gemacht werden oder an der Instandhaltung bestehender Installationen gespart wird? Schwer zu sagen, da noch nichts konkret bekannt ist. Die Erfahrung zeigt, dass die Post jeweils die Gemeindebehörden informiert, worauf dann meistens die Bevölkerung und Interessengruppen kurzfristig vor vollendete Tatsachen gestellt werden.

>>> Poststellenabbau gleiches Recht für alle

(Erfahrungsberichte mit Erkenntnissen und Vorschlägen)

>>> Poststelle schliesst – Agentur öffnet

 

Die Post und ihre Innovationen
Auf der Homepage der Post wird heute über das neueste Projekt informiert:

>>> zu Medienmitteilung 20-06-17
Mit «My Local Services» bietet die Schweizerische Post Gemeinden eine App an: Der «virtuelle Dorfplatz» auf dem Smartphone verbindet Dienstleistungen der Gemeinde, des lokalen Gewerbes, von Veranstaltern sowie der Post mit der Bevölkerung.

Die Entwicklung schreitet voran – es braucht halt seine Zeit. Und unsere Geduld… 😉

 

My Post 24

Ein früheres Projekt: My Post 24. Mit funktionierendem Postomat. Hier im Einkaufszentrum Gäu, Juni 2017.

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Ein Kommentar zu Poststellenabbau: Weitere 600 Poststellen folgen

  1. #EhemaligerPostFan sagt:

    Der anscheinend neueste Meisterstreich des Gelben Riesen ist die Aufhebung von Postfachanlagen, wegen angeblich zu geringer Auslastung. So verliere ich mein (ausserhalb des Kt. AG gelegenes) Postfach, das mir fast ein Vierteljahrhundert lang ausgezeichnete Dienste geleistet hat. Anrecht auf ein Gratis-Postfach bei einer anderen Poststelle habe ich nicht, da die Mindestanforderungen (15 Postsendungen pro Woche bzw. 3 pro Tag) nicht erfüllt werden. Tolle Erkenntnis. Diese Menge habe ich in all den Jahren sowieso nie erreicht, wieso soll das erst jetzt zum Problem geworden sein?

    Ich könnte bei einer beliebigen Poststelle ein neues Postfach mieten – für satte CHF 420.00 pro Jahr!

    Leider eine typische Tendenz unserer Zeit: Altbewährte, angeblich nicht mehr gebrauchte Infrastrukturen kopflos zusammenhauen, ohne darüber nachzudenken, dass man sie vielleicht irgendwann mühsam und für viel Geld wieder aufbauen muss. Wie bereits genauso geschehen bei der Schweizer Armee, dank der Abbauhysterie nach dem Ende des Kalten Krieges.

    Aber warum sollte ein (ehemaliger) Bundesbetrieb auch aus den offensichtlichen Fehlern eines anderen (noch bestehenden) Bundesbetriebes etwas lernen?

    #EhemaligerPostFan

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