Passt eine Deponie in eine Naturpark – Landschaft?

Die von den Regionalplanungsgruppen ins Auge gefassten „Lösungen“, den Aushub irgendwo in die freie Landschaft zu karren, ist ein Relikt aus den frühen 50er und 60er Jahren. Längst hat das Bewusstsein zu einer intakten Landschaft, wie wir sie in Bözen im oberen Fricktal („Bözberg-West“) haben, seinen Platz gefunden.

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Deponiestandort “Förlig”

Wegen der lokalen Oppositionen (Herznach-Ueken und Hornussen) rückt jetzt offenbar die für 2040 vorgesehene Deponie in Bözen zeitmässig näher an die Gegenwart. Regionalplanung und Kanton „klopfen“ einfach die Autobahnein- und Ausfahrten ab und suchen ab dort freie Flächen, welche wenigen Bauern gehören. Mit simplem Geld werden diese geködert.

Die bereits im Richtplan des Kantons vorgemerkte, geplante Deponie „Förlig“ wird nach
Inbetriebnahme 20 Jahre lang Immissionen und Verkehr in den Raum Bözen bringen und die Landschaftsqualität belasten. Eine ganze Gemeinde und ihre Nachbarschaft wird in Mitleidenschaft gezogen und mit Lärm, Staub und Verkehr während 15-20 Jahren „eingedeckt“. Das kann es doch wirklich nicht sein!

Wir rufen die Bevölkerung in Bözen, Effingen und Hornussen und alle weiteren, verantwortlichen Personen und Institutionen auf, den erwähnten Fakten ihre Aufmerksamtkeit zu schenken und entsprechende Massnahmen zu treffen.

Damit die Landschaft und die Lebensqualität weiterhin das Prädikat „pur“ verdient.

> früherer Blog-Artikel zum Thema

> Medienmitteilung (pdf)

> Medienbilder (zur Verwendung Berichterstattung, mit Quellenangabe. .zip)

> In unserer “Ideenskizze zur Landesstellung 2027 in der Mitte des Aargau” ist auch eine Lösung für das Deponien – Problem enthalten.

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Ein Kommentar zu Passt eine Deponie in eine Naturpark – Landschaft?

  1. Deponiefan sagt:

    Auszug aus dem Jahresbericht Regio Brugg:

    2.2.2 Deponie „Förlig“, Bözen
    Die Gemeinde Bözen hat beim Kanton den Antrag gestellt, folgendes im Richtplan anzupassen: „Im Beschluss unter 2.1 ist der Gemeinde Bözen der Standort Förlig als Deponiestandort für sauberes Aushubmaterial festzusetzen.“ Die Gemeinde regt zudem die Koordination zwischen Fricktal Regio und Brugg Regio betreffend dem Standort Förlig an. Dies ermögliche einen effizienten und zeitlich verkürzten Betrieb der Deponie. Brugg Regio nimmt den Antrag zur Kenntnis und wird den Standort Förlig zusammen mit anderen möglichen Deponiestandorten in der Region in das laufende Evaluationsverfahren miteinbeziehen. Eine Koordination mit Fricktal Regio wird durch die Arbeitsgruppe Deponieplanung sichergestellt werden.

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