Warbirds

Warbirds am Oldtimer Fly-in

Die Commemorative Air Force (CAF) Swiss Wing lud am 5. August 2017 erstmals zu einem “Warbird Fly-in” auf ihre Homebase im Birrfeld ein.

Schweizer Jagdflugzeug aus dem Zweiten Weltkrieg: F+W D-3801, volkstümlich “Morane” genannt

“Warbirds” ist übrigens die Bezeichnung für flugfähig restaurierte Kampf-, Schul-, Transport- und Verbindungsflugzeuge, hauptsächlich aus den Zeiten des Zweiten Welt-kriegs.

Der Schweizer Ableger der US-amerikanischen CAF besitzt zwar selber “nur” ein Flugzeug (eine Stinson L-5 Sentinel namens “Stinsy”), hat aber viele geflügelte Freunde… und die kamen gleich zweidutzendfach aus der ganzen Schweiz und dem umliegenden Ausland herbeigeflogen.

Dewoitine D.26 HB-RAG, mit Baujahr 1931 das älteste Besucherflugzeug

Warbirds und Oldtimer am Fly-in: Geschichte erleben im bewegten Museum

Zwei Doppeldecker des Typs Antonov An-2 versprühten nostalgische Rundflugromantik und liessen völlig vergessen, dass sie einst als “Kalte Kriegerinnen” unterwegs waren.

Erfreulich auch die Anwesenheit der Schweizer Luftwaffe, die mit gleich drei Produkten der “Hausmarke” Pilatus zu Gast war.

Es geht also eindeutig auch ohne Schall, Rauch und Verkehrschaos, wie ihn herkömmliche Airshows produzieren. Es darf deshalb gehofft werden, dass Fly-ins dieser Art fest ins Jahresprogramm der CAF bzw. des Birrfelds aufgenommen werden!

Impressionen

Fotos/Text zur Verfügung gestellt von Jacqueline Fischer, Bözberg-West
Jacqueline’s Modellbauseiten

 

Weitere Artikel zum Thema im Blog:

http://boezbergblog.ch/militaerfahrzeuge-convoy-im-jurapark-auf-der-genuss-strasse/
http://boezbergblog.ch/7-convoy-to-remember-besucht-boezbergwest/
http://boezbergblog.ch/zeitzeugen-oldtimer-das-waren-noch-zeiten/
http://boezbergblog.ch/3-internationales-oldtimertreffen-in-bozberg-west-das-bewegte-museum/

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Ansprache zum Nationalfeiertag in Bözberg-West

Ansprache zum Nationalfeiertag in Bözberg-West am 1. August 2017
von Hanspeter Joss

Liebi Bözerinnen, liebi Bözer, liebi Chind

Euse Roger Frey, het me gfrogt, öb i en Idee für de 1. Augschte häbi. I
chönnti rede, wenn en alte Amme no gfrogt escht.
Kei Angscht, i halte me a d`Devise: „ mer dörfi über alles rede, aber
ned länger als 20 Minute.“

Schmetterlinge haben überlebt – nicht die Dinosaurier

Und so meini: Eusi Schwiiz seigi de Schmetterling unter eusne Staate
Schmetterling sige Pionier. Tierli wo sech in allne Situatione und
Umständ am beschte chönne apasse. So verglich i d`Schwiiz. Mer
händ keini Rohstoff, keini Naturvorkomme, nüt. Alles wo mer a
Wohlstand erreicht händ – hämmer selber erschaffe. Aber: Euses
Wohlergehe bestoht erscht sed de 60iger Jahr. 2 Generatione!
Mit Erfindergeischt, Arbetswille, Uusduur, mit Fliis und Fähigkeite
send mir zu dem worde wo mer hüt send. Nid alles wo mer erfunde
händ isch glückt. Aber alles wo glückt isch hämmer einisch erfunde.
Wenn eusi Gmeinschaft öppis Neus bruecht muess es dur d`Mühli vo
eusere direkte Demokratie. Mer Schwizerinnen und Schwizer
regiere eus vo unde nach obe. Das isch die revolutionäri Idee.

De Winston Churchill – als Royalist – hät i siinere berühmte Züri Red
gseit: „Die direkte Demokratie der Schweiz sei zwar nicht die beste
Staatsform die es gibt, aber sie ist die beste die ich kenne.“
Kürzlech het de griechischi, ehemalige Finanzminister, Yanis
Varoufakis d` Situation Schwiz zur EU eso beschriebe:

„Die EU ist nicht reif für die Schweiz. Diese verfügt über eine
einmalige Staatsverfassung, eine starke Wirtschaftskraft. 4
Sprachregionen leben konfliktfrei miteinander. Europa sei
meilenweit von der Idealform Schweiz entfernt. „Die EU muss sich
in eine Schweiz verwandeln.“

Oder de düetschi Botschafter Dr. O. Lampe (im Fricktaler vo de
letschte Wuche): das höchst erfolgreiche Modell der direkten
Demokratie spielt eine tragende Rolle; ich bin ein grosser CH-Fan.
Mag sii, dass eusi Bundesröt nid immer Lüchttürm send, dass eusi
National- und Ständeröt – leider – nümm i der Lag send – per
Konkordanz gueti Lösige z`finde.

Das ewige Parteiglaffer het scho de verstorbeni Bundesrot Willi
Ritschard gnärft: „Je höher der Affe steigt, desto mehr sieht man nur
seinen Hintern.“ Jedi Partei wott numme no die Gröscht si!
Mag sii ,dass eusi Kantonsregierige samt Parlament mängisch näbe
de Schue laufe und dass mer eusi Gmeindröt ab und zue ufe Mond
ufe wette schiesse. Das ghört zum Vokabular vomene Schwiizer.
Aber: Mer händ die Regierige wo mer sälber gwählt händ.
Uf allne Gmeinschafts-Stufe i de Gmeinde, i de Bezirke, i de Kantön,
im Bruefsläbe, im Militär , i de Vereine – gilt d`Näbeamtlechtkeit,
d`Miliz.

Handwerker und Gschudierti schaffe im Team, jedi und jede sinere
Fähigkeite und Gschicklechkeite entsprächend. Dänke mer dra:
„wichtig ist nicht was du bist, sondern was du tust.“
Was eusi Miliz alles cha und bewegt, will i eu amene Biispiel zeige:
I mine Bruefsjahre be de Gwärbkrankekasse hani gsamtschwizerischi
Berufs- und Branchenverbänd betreut. Baumeister, Zimmermeister,
Schrinermeister, Spenglermeister, usw.

Was i jetzt säge dörfti euse Amme interessiere: An ere Diplomfiir vo
neudiplomierte Zimmermeister bin i nach Saanen im Simmental
iglade worde. > Amene Mittwoch z`abe verstoht sech.
D`Gsellestück send imene Vorruhm ussgstellt gsi. Und dete hani
öppis Ureigenständigs erläbt: Bodeständigi, engagierti Bruefslüt händ
d`Werk vo de Diplomande bestuunet. Im Flüsterton händ sie Details
bewundert und diskutiert. Respektvoll mit grosser Anerkennig.
S`Härzbluet het sech met em Bruefsstolz gmescht. Ned s`Gäld esch
im Vordergrund gstande, sondern d`Arbet, s`Werk, d Freud am Bruef.
Be de Diplomübergab hani am beschte Jungzimmermeister en
Bruefsufenthalt in Ontario, Kanada, als Priis dörfe übergäh. Ehrgiiz
und Freud vo dem junge Maa händ mer entgäge gstrahlet. En guete
Siech wie eusi Jungs würde säge: De het mer am Mentigmorge nid
müesse zum Nächscht use lüpfe.

Bem Nachtässe bin i be sim Lehrmeister ghocket. En stämmige,
Zimmermeister. Kei Maa vo grosse Wort aber en Macher, en richtige
Patron. Sis Läbe escht sini Arbet, sini Lüüt, sin Betrieb. En
grundsolide Unternehmer. Und ebe, Röbi, no Gmeindspräsident.
D`Stimmig am Tesch het de Zimmerlüt ghört; de Hölzige. Im Alltag
escht mer Konkurrent aber a dem Tag sends stolzi Berufsmanne – em
Holz und Handwerk verbunde.

De priskrönti Jungzimmer-Meister leitet hüt e grösseri Zimmerei in
Vancouver mit Kaderlüt us de Schwiiz. Er sigi met Ufträg ständig
überfüllt.

Mer i de Schwiiz stelle sid Johrzehnte, weltwiit – s`beschte
Fachpersonal im handwerkleche Beriich. A allne internationale
Wettbewerbe send eusi Lüt immer z voderscht.

Dr ehemaligi Priisüberwacher und Nationalrat Ruedi Strahm erklärt i
sim Buech „warum wir reich sind „ eso: De grösschti Teil vo eusem
Wohlstand escht über euses duale Bildigssystem z`stand cho.
Die praktische Handwerkerlehr zäme mit de Bruefsschul. Und
ergänzt mit de viele Wiiterbildigsmöglichkeite.

Ohni gschiiti Miliz met eusere Näbeamtlichkeit hätte mer de Status
nie erreicht. Euses System escht international gfragt.
D`Jugedarbetslosigkeit esch es Wältproblem. En ganzi Generation vo
junge Lüt verkümmert. „Mein Kind muss studieren“ , kas nümme si.
„E Lehrling esch amene Gymnasiast um Jahre vorus“, meint de
Stefan Wolter , Chef vo de schwizerische Bildungsforschung. „en >
guete Agronom esch doch vorhär en glehrte Buur gsi“.
Eusi junge Lüt müend s`Handwerk lehre!“ Nur i de praxisorientierte
Bruefslehr wird Präzision, Disziplin und Qualität vermittlet. Lueget i
`d Broschüre vom letschte Friitig, bäumigi jungi Lüt!

De verstorbene Swatchfabrikant Nikolas Hayek het als Usländer eusi
Schwiizer Merkmol umschriebe: Exaktheit, Apassigsfähigkeit,
Pünktlechkeit, Berechenbarkeit, und vor allem Verlässlechkeit.

Lönd Sie mech no es Wort zu de Dinosaurier säge, zu de grosse
Staate

Mer erläbe grad hüt was Staats-Fründschafte bedüte – nüt! De
dütschi Feldherr und Staatsma Otto von Bismarck hät einisch gseit:
Staaten kennen keine Freundschaften nur Interessen.
Trömp, esch s`beschte Biispiel: america first. Allne Staate klopft er uf
d`Finger und verlangt ihre Chlotz . D`Amerikaner händs bitternötig:
Wasser, Abwasser und Strosse send imene bedänkleche Zustand; die
dritti Wält gseht bald besser us.

De Amerikaner fehlt eusi Mittelschicht; sie produziere es Heer vo
Akademiker met ewige Studente wot niene chasch bruche. Und dene
verwöhnte Studiusse stönd ebesovili Unglehrti zur Siite.
Mer mache Amerika wieder gross, plagiert de Trömp. Jä wie denn:
Glaubt de im Ernscht er chönni d`Büez wo nach China verleit worde
esch, wieder zrugg näh, notabene zu dene Priise?

Europa: de ganzi südlichi Teil escht inere ständige Finanzkrise.
Frankrich, Spanien, Italie, Griecheland, Portugal hange am
Finanztropf vo der EU. Se send zu Sozialstaate vercho.
Rentengarantie ischt de Bürgerglaube. Vergässe esch s`Leitmotif vom
Begründer vo de soziale Marktwirtschaft em dütsche Ludwig Erhard:
„Wohlstand entsteht nicht durch die Freigebigkeit des Staates
sondern durch den Arbeitseifer der Menschen.“
Niidisch luegt me uf die chlini Schwiiz. Am liebschte würd me eus
Hirteknabe mit Indianer usrotte, het emol vor Jahre de dütschi
Wirtschaftsminister Steinbrück gläschteret.

Aber macht den de Schmetterling Schwiiz alles richtig:
Schön wärs! Eus fehlt es gsunds Sälbstbewusstsii, mer händ eus zu
Angschthase entwicklet und mache d`Achtigstellig bevor sie befohle
wird.

3 aktuelli falschi Entwicklige

Gsundheitswäse: Es cha doch ned sii dass bald d `Hälfti vo de
IIwohner staatliche Prämienverbilliungen muess bezieh um
d`Krankekasse chönne z`zahle. Krankekasseprämie überhole
s`wohne! Und i 10 Jahr zahle mer die doppleti Prämie.
Erhöchig vom Räntealter uf 67gi. Wie denn: Mer entlöhnd die über
50ig jährige und stelle jungi Usländer i? D`Politik muess d`Arbetgäber
verpflichte, dass die 50+ zerscht kömmed. Die 50+ wärde sech
wiiterbilde. Ihre Erfahrigsschatz helft ihne debi. „Vorsorg 2020, wo
mer am 24.9. abstimme, wär es wiiters Thema.“

Migration und Sozialhilf : D`Sozialhilfeleistige laufe usem Rueder.
„Esch es richtig, dass eusi ältere Mensche wo nes Läbe lang Stüüre
und AHV izahlt händ- met de Migrante glichgstellt wärde, fraget vieli
besorgti Gmeindammänner. Lüt wo erscht teilwis oder gar kenni
Biiträg zahlt händ bechömme glichvel?

No öppis zu de Zämeschluss-Uebig vo eusne 4 Dörfer. Vorab: I be
überhaupt ke Fründ vo Fusione. Aber was hüt bem Kanton und ganz
bsunders be de grosse Agglomerationsgmeinde ablauft escht
bedänklech.
Spreitebach, Neuenhof, Windisch, Wohlen, Reinach, Menziken,
Suhr, Oberentfelden, Oftringen, Aarburg, Strengelbach – bechömme
usem neue Finanzusglich pro Johr je zwüsche 2 – 5 Millione. Ihri
Stürsätz chönne si so vo über 120% uf 110% senke.
Ehemaligi grossi und guet situierte Gemeinde ghöret hüt zum
Sanierigsfall vom Aargau.

Wie wette mer Chligmeinde eus under dene grosse behaupte? Mer
bruechet en bestimmti Grössi! Vergässe mer ned: Alli Grossgmeinde
send zudem beschtens met Grossrät in Aarau verträte.
D` Arbetsgruppene für die Zämeschlussübig muess amene kritische
Fraue- und Mannschaftsgeischt folge. D`Haupt-Ziel müend si, dass
mer 4 Gmeinde die längst fällige Sanierige chönd dureführe und de
Stüürsatz vo de Grossgmeinde überchömmed. Es muess für alli
stimme .

Sälbschtvertroue escht agseit. S`Motto: „Von Aarau kommt die
Morgenröte“, müend mer eus abschminke . Statt numme bälle
müem mer lehre bisse.

Ich chumme zum Schluss: No mol de Bundesrat Willi Ritschard:
Wir müssen uns bewusst sein, dass wir ohne ein aktives Volk ein
Land ohne Regierung sind. Gelingt es uns nicht, den Bürger zu
engagieren, dann verlottert unser Staat.
Mer suchet z`Böze de 5. Gmeindrot! Uebrigens: die neue Rats-
Periode wird eini vo de Interessantischte sie.

De Schmetterling Schwiiz cha überläbe – mer händs i de Hand.

Mini 20 Minute send ume, danke fürs Zuelose.
Ich wünsche Eus allne en flotti Zit. Hebets guet!

 

1. August 2017 – Rede von Hanspeter Joss, Bözberg-West

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Freilichttheater: anno1798 – Die Franzosen kommen

Freilichttheater: anno1798 – Die Franzosen kommen

Freilichttheater anno1798 in Hottwil; 18. August bis 2. September 2017


Zum Stück:

Wussten Sie, dass Hottwil mal von den Franzosen besetzt war? Und Mandach? Das übrige Mettauertal, Bözberg-West, das ganze Fricktal, die Schweiz? – Es ist so, um 1798.

So spannend wie die militärische Besetzung ist die Zeit vorher, die sich über mehr als 300 Jahre erstreckt: Wo die Berner das Sagen haben. Wo lustvolle menschliche Tätigkeiten verboten sind. Singen, Tanzen, Kiltern, Chilbi in Mettau, Fasnacht in Gansingen: Der Pfarrer wacht über seine Schäflein, meldet nach Bern, das Chorgericht bestraft. Doch wie so oft: Die Menschen wissen sich zu helfen.

“Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit”, der Slogan der Französischen Revolution von 1789 hat Sogwirkung. “Die Berner sollen heim, die Franzosen mögen kommen.” Die Hottwiler empfangen sie herzlich. Doch die geheimen Wünsche gehen nicht in Erfüllung. Wie immer, wenn Militär durchzieht. Das Dorf leidet. Und erlebt dennoch ein Schicksal, das kaum jemand für möglich hält.

Wir wünschen Ihnen einen genussvollen Theaterabend.

Theatervereine Hottwil und Gansingen

 

Freilichttheater

Freilichttheater anno1798: Gedeckte Tribüne, Bar, Festwirtschaft.


Vorwort

Die philosophischen Ideen der Aufklärung, darunter der Glaube an die Gleichheit aller Menschen, verbanden sich 1789 mit der Wut des hungernden Volkes und fegten das absolutistische Königtum hinweg. Le Carlier, der Vertreter der französischen Regierung, erklärte 1798 die “Parisaer Verfassung” verbindlich für die Helvetische Republik. Die gewonnenen neuen Werte flossen 1848 auch in die schweizerische Bundesverfassung ein.

Unser Stück “anno1798 – Die Franzosen kommen” spielt am Wendepunkt jener Zeit. Es greift auf komödiantische Weise die Sorgen und Hoffnungen einer kleinen aargauischen Dorfgemeinschaft auf. Ein Theaterabend im Freien, an dem zwei Dörfer zusammenspannen, um gemeinsam eine Geschichte zu erzählen, welche historische Wurzeln hat.

David Imhoof, Regisseur

Informationen und Anmeldung:
>>> www.anno1798.ch

 

Weitere Blogbeiträge zum Thema Kultur etc.:

>>> Regionalkultur: Chancen nutzen

>>> Kultur und Geschichte pur

>>> Altes Kraftwerk Rheinfelden soll ins Weltkulturerbe; kann Angela Merkel helfen?

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Aktuelles zur nuklearen Entsorgung mit Verantwortung

Aktuelles zur nuklearen Entsorgung mit Verantwortung:

 

Geplant sind Quartärbohrungen ab Ende 2017 und Sondierbohrungen ab 2019

Die 3D-seismischen Messungen wurden diesen Februar abgeschlossen. Für die Vorbereitung der Rahmenbewilligung eines geologischen Tiefenlagers stehen Bohrungen zur Untersuchung der jüngsten Ablagerungen der Erdgeschichte (Quartär) sowie Sondierbohrungen an.

Ziel: sachliche Entscheidungsgrundlagen erstellen.
 

Die neueste Kostenschätzung für die Entsorgung

Verantwortung

Entsorgen mit Verantwortung: Kosten und Finanzierung per 31.12.2016

Übersicht über die Stilllegungs- und Entsorgungskosten sowie den Stand der Mittel in den Fonds per Ende 2016. (Quelle: swissnuclear)

 

Zahlreiche neue informative Broschüren ­verfügbar

Diese thematisieren aktuelle, wichtige Aspekte der Entsorgung radioaktiver Abfälle. 
­>>> hier ansehen und herunterladen

 

Dialog: Fragen und Standpunkte rund um das Thema Tiefenlager diskutieren

Besuchen Sie den Messestand mit der Zeitreise zum Tiefenlager der Nagra während rund 40 Tagen an Messen und lokalen Events im 2017. Oder buchen Sie eine Führung in einem der beiden Felslabors. Stellen Sie Fragen über E-Mail, bloggen Sie mit oder rufen Sie an. Sie finden alle Möglichkeiten des Dialogs auf der Website:
>>> www.nagra.ch

 

Blogbeiträge zum Thema:

>>> Besuchen Sie das Felsenlabor – ein Erlebnis!

>>> Eine Zeitreise
>>> alle Artikel Tiefenlager auflisten

>>> Namensänderung “Jura Ost” in “Aargau Nordost”

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Poststellenabbau: Weitere 600 Poststellen folgen

Poststellenabbau und Dienstleistungsabbau

Post reduziert das Poststellennetz weiter

Die nächste Tranche Abbau von 600 Poststellen wird in den nächsten 3 Jahren in Angriff genommen. Dabei springen nicht nur die “Dörfer” über die Klinge, sondern auch Grossgemeinden. Wohlen AG zum Beispiel mit über 15’000 Einwohner hat nur noch eine kleine Postagentur.

Poststellenabbau

Poststellenabbau: Tagelanger Ausfall des Postomaten verärgert Kunden. Sie machen sich Luft mit passenden Texten… Frick, 20. Juni 2017

Ist es ein Zeichen für den geplanten Abbau einer Poststelle, wenn keine Investitionen mehr gemacht werden oder an der Instandhaltung bestehender Installationen gespart wird? Schwer zu sagen, da noch nichts konkret bekannt ist. Die Erfahrung zeigt, dass die Post jeweils die Gemeindebehörden informiert, worauf dann meistens die Bevölkerung und Interessengruppen kurzfristig vor vollendete Tatsachen gestellt werden.

>>> Poststellenabbau gleiches Recht für alle

(Erfahrungsberichte mit Erkenntnissen und Vorschlägen)

>>> Poststelle schliesst – Agentur öffnet

 

Die Post und ihre Innovationen
Auf der Homepage der Post wird heute über das neueste Projekt informiert:

>>> zu Medienmitteilung 20-06-17
Mit «My Local Services» bietet die Schweizerische Post Gemeinden eine App an: Der «virtuelle Dorfplatz» auf dem Smartphone verbindet Dienstleistungen der Gemeinde, des lokalen Gewerbes, von Veranstaltern sowie der Post mit der Bevölkerung.

Die Entwicklung schreitet voran – es braucht halt seine Zeit. Und unsere Geduld… 😉

 

My Post 24

Ein früheres Projekt: My Post 24. Mit funktionierendem Postomat. Hier im Einkaufszentrum Gäu, Juni 2017.

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Der Steinbruch Gabenchopf lebt

Der Steinbruch Gabenchopf lebt

Im 77 Hektaren grossen Steinbruch leben nicht nur 9 Mitarbeiter zum Steinabbau während des Werktages, sondern auch verschiedenste Tierarten. Und manchmal stossen am Abend noch zusätzliche Besucher hinzu…

Steinbruch Gabenchopf Besucher

Teilnehmer der vom forumVera organisierten Besichtigung im Steinbruch Gabenchopf.

Seit 1955 werden hier Kalkstein und Mergel abgebaut und per Förderband zur Zementproduktion zum 4 km entfernten LafargeHolcim Zementwerk Siggenthal transportiert (jährliche Produktion 900’000 Tonnen; 110 Mitarbeiter).

Maschinenpark

Maschinenpark im Gabenchopf Villingen.

Die Lader füllen mit 4 Schaufeln 100 Tonnen Gestein in das Transportfahrzeug. Sie schaffen es zum Brecher, wo die Steine fürs Förderband zerkleinert werden.

Gemsen im Steinbruch Gabenchopf

Viele Gemsen fühlen sich hier wohl. 2 Gemsen überqueren den Weg.

Es siedelten sich die höchst selten gewordenen Flussregenpfeifer, Kreuz- und Geburtshelferkröte und Gelbbauchunken an. Alle stehen auf der roten Liste der gefährdeten Arten. Reptilien: An verschiedenen Stellen kommt die Mauereidechse in grossen Beständen vor.

Steinbruch Gabenchopf

Der Steinbruch Gabenchopf lebt.

Nach der Besichtigung stärkten sich die Besucher auf dem Römerhof Baumann in Villigen.

Römerbrötli

Römerbrötli.

Schon die Römer wussten, was gut schmeckt und gesund ist – und schätzten regionale Produkte von regionalen Produzenten…  😉

 

>>> mehr Info über Gabenchopf Villingen

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Zusammenarbeit-Kooperation: Gemeinsam gemeinsame Ziele erreichen

Eindrückliche Zusammenarbeit-Kooperation: Gemeinsam gemeinsame Ziele erreichen

Am Angehörigentag vom Samstag, 10. Juni 2017 auf dem Waffenplatz Brugg wurde den Besuchern eindrücklich die Wirkung von Teamwork gezeigt.

 

Es wurde von einem motivierten Team mit einer Schwimmbrücke ein Flussübergang   erstellt.

Eine eindrückliche Demonstration von Teamwork. Alle machen mit und helfen einander, das gemeinsame Ziel “Über den Fluss kommen” zu erreichen. Gut organisiert und geführt, gelingt das sicher und schnell. Zusammenarbeit und Kooperation führen zum Erfolg – aber auch Übung und Training.

Zusammenarbeit-Kooperation ist ein Erfolgsfaktor mit steigender Bedeutung und Auswirkung auf unsere Zukunft.

Das funktioniert auch im Zivilleben. Im privaten und beruflichen Umfeld sowie auch in Staat und Verwaltung – in der Gemeinde, der Region, dem Kanton, dem Bund und so weiter. Wer’s probiert, wird begeistert sein… 😉

Auf dem Ausbildungsplatz Brugg treffen immer wieder Personen aus der ganzen Schweiz zusammen – und werden so zu “Touristik-Ambassadoren” der Regionen Brugg und Bözberg-West.

 

Weitere Artikel zum Thema:
Sicherheit ist ein Grundbedürfnis und Standortfaktor

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Militärfahrzeuge Convoy im Jurapark auf der Genuss-Strasse

Militärfahrzeuge Convoy

Über 120 historische Militärfahrzeuge vom Militärfahrzeugtreffen in Sisseln präsentierten sich bei schönstem Wetter mit einem Convoy im Oberen Fricktal.

Militärfahrzeuge Convoy

Start Militärfahrzeuge Convoy Bözberg-West 3. Juni 2017

Gallerie

Im Sisslerfeld wurde ein temporäres Flugfeld eingerichtet. Früher existierte hier ein Flugplatz.
>>> mehr darüber

Sissler Flugfeld

Militärfahrzeugtreffen Sisseln: Antonov An-2 auf dem Sissler Flugfeld.

 
Demo “Airborne” – Truppe

Eine Gruppe demonstriert einen Einsatz.

Fotos: Jacqueline Fischer

>>> zu weiterem Convoy – Artikel

>>> Internationales Oldtimertreffen

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Oberzeihen im Inventar der Ortsbilder von nationaler Bedeutung

Oberzeihen im Inventar der Ortsbilder von nationaler Bedeutung

Der Weiler Oberzeihen

Oberzeihen ist ein Weiler mit gut 100 Bewohnern. Oberzeihen gehörte bis 1852 zur Gemeinde Herznach. Heute ist Oberzeihen ein Teil der Gemeinde Zeihen.
Oberzeihen liegt in einer Talmulde am Fusse des Zeiher Hombergs. Im Zentrum steht die Kapelle. Die alten Bauernhäuser sind längs der sich kreuzenden Strassen angeordnet. Das Ortsbild ist im Inventar der Ortsbilder von nationaler Bedeutung aufgeführt. Die früheren Kleinbauern waren arm. Schuld daran waren die Grenzlage (Oberzeihen gehörte mit dem Fricktal bis vor 200 Jahre zu Österreich) und die hügelige Juralandschaft. Normalerweise arbeiteten die Leute zusätzlich zur heimischen Landwirtschaft noch auswärts (z. B. in Brugg).

Heute haben die Bauern Siedlungen am Rande des alten Ortes. Etliche Häuser wurden bereits renoviert und zu Wohnhäusern umgebaut. Im Ort befindet sich ein bekanntes Restaurant (Ochsen) und Kleingewerbe (Coiffeuse, Mosterei, mechanische Werkstatt, Fusspflege, Reitschule). Der Verein Forum Doracher setzt sich speziell für Oberzeihen ein.

Im Süden schliessen die bewaldeten Hügelzüge des Kettenjuras die Landschaft ein. Gegen Norden weitet sich der Blick über die sanften Hügel des Tafeljuras. Die Landschaft ist lieblich und reich ein Naturwerten (z. B. Versteinerungen, Jurapflanzen, Orchideen, Rehen, Füchsen und Wildschweinen). (Quelle: Text mit Bewilligung Forum Doracher)

>>> innovatives Projekt See (1. April 2009)

 

Oberzeihen

Das nächste Renovationsobjekt steht im Weiler Oberzeihen bereit… (Bild vom 2. Juni 2017)

 

Traditionelles Handwerk  in Oberzeihen: eine der letzten, traditionellen Mostereien

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Initiative Wohnen für Jeden – Fricktaler Baugenossenschaft gegründet

Initiative attraktiver Standort und Lebensraum

In den Gemeinden des Fricktals fehlt für verschiedene Bevölkerungsgruppen anforderungsgerechter Wohnraum. Junge Menschen müssen wegziehen. Senioren leben in ihren Häusern, die ihnen zu gross geworden sind und deren Unterhalt sie nicht mehr bewältigen können oder mögen. Die Leute sind im Dorfleben integriert, sie engagieren sich in Vereinen oder bringen sich anders ins Dorfleben ein. Meistens ist ein Wegzug die einzige Alternative. Jüngere zieht es in die Städte oder in die Agglomerationen. Ziehen sie einmal aus dem Dorf, so braucht es viel, bis sie den Weg ins Dorf zurück finden. Für die Älteren bleibt nur der Weg in ein regionales Alterszentrum.

In vielen ländlichen Dörfern ist es üblich, dass mehr in eigenem Wohneigentum als in
Mietwohnungen gelebt wird. Dies führt unter anderem auch dazu, dass vermehrt  Einfamilienhäuser zu 1- oder 2- Personenhaushalten werden, was letztendlich auch dazu führt, dass statistisch unser Wohnraumbedarf laufend zunimmt. Dazu kommt, dass es für kleine bis mittlere Einkommen mehr und mehr unmöglich wird, eigenes Wohneigentum erwerben zu können. Laufend wird die Messlatte von Banken und Finanzaufsicht höher gesetzt.

Diese Fakten veranlassten Lucia Vogel, Marianne Mühlberg, Thomas Leu, Karin Frey, George Winet, Attilla Alpullu, Max Sterchi und Heinz Vogel aktiv zu werden und zusammen die „Fricktaler Baugenossenschaft“ zu gründen. Der mehrmonatige behördliche Bewilligungsprozess für den Eintrag ins Handelsregister ist mit dem Gründungsprotokoll gestartet und die Aufbauarbeiten laufen auf vollen Touren.

Warum eine Genossenschaft?

Eine Genossenschaft ist Hilfe zur Selbsthilfe, eine uralte bewährte Gesellschaftsform, die uns in der Schweiz mehr als vertraut ist, leben wir doch in der Eid-Genossenschaft.
Genossenschaften sind auch eine gute Kapitalanlage, bieten sie doch die Möglichkeit, Geld sicher und wertvermehrend anzulegen. Keine Negativ- oder Kleinstzinsen, sondern in einem im Vergleich nach wie vor starken Ertragsbereich.
Bei Eigennutzung einer Genossenschaftswohnung ist es möglich, diese mit Mitteln der zweiten und dritten Säule zu finanzieren und so die monatliche Belastung zu reduzieren. Ein weiterer, geldwerter Vorteil, den eine Genossenschaft bietet.

Das Motto

„Wohnen für Jeden“ ist das Motto der Fricktaler Baugenossenschaft. „Wir stehen für aktive Dörfer, durchmischt mit allen Altersgruppen, jungen Singles, Wohnen im Alter, Wohnen für Familien und Einzelhaushalte,“ erklärt George Winet, Initiant und Präsident der Genossenschaft, der sich auch schon als Gemeindeammann für einen für Alle attraktiven Standort und Lebensraum engagiert.

Durch die angestrebte Grösse wird die Genossenschaft auch in der Lage sein, zusammen mit der Spitex oder privaten Betreuungsorganisationen ein Leistungsangebot für unsere älteren Mitbewohner anbieten zu können. Mobile Dienste werden sowohl die medizinische wie auch die alltägliche Grundversorgung sicherstellen. Unser Ziel ist für alle  Mitbewohner eine aktive Dorfgemeinschaft zu ermöglichen, die es auch Älteren erlaubt, länger in der gewohnten Gemeinschaft zu verweilen.

Auf der Homepage www.bauge.ch werden Interessierte künftig über den Aufbau informiert.

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Mainstream und Meinungskundgebung

Mainstream und Meinungskundgebungen

Meinungskundgebungen sind ansteckend. Für und vor allem gegen Steuererhöhungen, Deponien, Steinbrüche, Bohrtürme, Tiefenlager, Politiker und anderem werden mit Plakaten an Häusern und Verkehrswegen geworben. Trend zunehmend. Manchmal nicht gerade in schöner Form und als “lästig, störend” wahrgenommen – aber immer ohne Sachbeschädigung.

Und so solls nicht sein:

Parkplatz Homberg – Erholungsgebiet am 8. Mai 2017

 

> Transparente Meinungskundgebung

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Zeitzeugen Oldtimer – das waren noch Zeiten

Zeitzeugen Oldtimer – das waren noch Zeiten

Gesehen am Rheinufer, an der Hauptstrasse zwischen Laufenburg und Leibstadt.

(Fotos zVg, einges.)

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