Initiative Wohnen für Jeden – Fricktaler Baugenossenschaft gegründet

Initiative attraktiver Standort und Lebensraum

In den Gemeinden des Fricktals fehlt für verschiedene Bevölkerungsgruppen anforderungsgerechter Wohnraum. Junge Menschen müssen wegziehen. Senioren leben in ihren Häusern, die ihnen zu gross geworden sind und deren Unterhalt sie nicht mehr bewältigen können oder mögen. Die Leute sind im Dorfleben integriert, sie engagieren sich in Vereinen oder bringen sich anders ins Dorfleben ein. Meistens ist ein Wegzug die einzige Alternative. Jüngere zieht es in die Städte oder in die Agglomerationen. Ziehen sie einmal aus dem Dorf, so braucht es viel, bis sie den Weg ins Dorf zurück finden. Für die Älteren bleibt nur der Weg in ein regionales Alterszentrum.

In vielen ländlichen Dörfern ist es üblich, dass mehr in eigenem Wohneigentum als in
Mietwohnungen gelebt wird. Dies führt unter anderem auch dazu, dass vermehrt  Einfamilienhäuser zu 1- oder 2- Personenhaushalten werden, was letztendlich auch dazu führt, dass statistisch unser Wohnraumbedarf laufend zunimmt. Dazu kommt, dass es für kleine bis mittlere Einkommen mehr und mehr unmöglich wird, eigenes Wohneigentum erwerben zu können. Laufend wird die Messlatte von Banken und Finanzaufsicht höher gesetzt.

Diese Fakten veranlassten Lucia Vogel, Marianne Mühlberg, Thomas Leu, Karin Frey, George Winet, Attilla Alpullu, Max Sterchi und Heinz Vogel aktiv zu werden und zusammen die „Fricktaler Baugenossenschaft“ zu gründen. Der mehrmonatige behördliche Bewilligungsprozess für den Eintrag ins Handelsregister ist mit dem Gründungsprotokoll gestartet und die Aufbauarbeiten laufen auf vollen Touren.

Warum eine Genossenschaft?

Eine Genossenschaft ist Hilfe zur Selbsthilfe, eine uralte bewährte Gesellschaftsform, die uns in der Schweiz mehr als vertraut ist, leben wir doch in der Eid-Genossenschaft.
Genossenschaften sind auch eine gute Kapitalanlage, bieten sie doch die Möglichkeit, Geld sicher und wertvermehrend anzulegen. Keine Negativ- oder Kleinstzinsen, sondern in einem im Vergleich nach wie vor starken Ertragsbereich.
Bei Eigennutzung einer Genossenschaftswohnung ist es möglich, diese mit Mitteln der zweiten und dritten Säule zu finanzieren und so die monatliche Belastung zu reduzieren. Ein weiterer, geldwerter Vorteil, den eine Genossenschaft bietet.

Das Motto

„Wohnen für Jeden“ ist das Motto der Fricktaler Baugenossenschaft. „Wir stehen für aktive Dörfer, durchmischt mit allen Altersgruppen, jungen Singles, Wohnen im Alter, Wohnen für Familien und Einzelhaushalte,“ erklärt George Winet, Initiant und Präsident der Genossenschaft, der sich auch schon als Gemeindeammann für einen für Alle attraktiven Standort und Lebensraum engagiert.

Durch die angestrebte Grösse wird die Genossenschaft auch in der Lage sein, zusammen mit der Spitex oder privaten Betreuungsorganisationen ein Leistungsangebot für unsere älteren Mitbewohner anbieten zu können. Mobile Dienste werden sowohl die medizinische wie auch die alltägliche Grundversorgung sicherstellen. Unser Ziel ist für alle  Mitbewohner eine aktive Dorfgemeinschaft zu ermöglichen, die es auch Älteren erlaubt, länger in der gewohnten Gemeinschaft zu verweilen.

Auf der Homepage www.bauge.ch werden Interessierte künftig über den Aufbau informiert.

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Mainstream und Meinungskundgebung

Mainstream und Meinungskundgebungen

Meinungskundgebungen sind ansteckend. Für und vor allem gegen Steuererhöhungen, Deponien, Steinbrüche, Bohrtürme, Tiefenlager, Politiker und anderem werden mit Plakaten an Häusern und Verkehrswegen geworben. Trend zunehmend. Manchmal nicht gerade in schöner Form und als “lästig, störend” wahrgenommen – aber immer ohne Sachbeschädigung.

Und so solls nicht sein:

Parkplatz Homberg – Erholungsgebiet am 8. Mai 2017

 

> Transparente Meinungskundgebung

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Zeitzeugen Oldtimer – das waren noch Zeiten

Zeitzeugen Oldtimer – das waren noch Zeiten

Gesehen am Rheinufer, an der Hauptstrasse zwischen Laufenburg und Leibstadt.

(Fotos zVg, einges.)

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Naturschutzprogramme von Gemeinden, Kanton und Bund zeigen verblüffende Wirkung

Naturschutzprogramme von Gemeinden, Kanton und Bund zeigen verblüffende Wirkung


Die langjährigen intensiven und gesteigerten Aufwendungen für Biodiversität und Artenvielfalt zeigen sichtbare Wirkung: Der ‘rotgrüne, gemeine Zerwalterwendehals’ verzehnfacht seine Population seit 2007.

Die grossen Verlierer sind Rotkopfwürger, Steinkauz, Bürger- und Wiedehopf, Baumpieper, Feldlerche, Kuckuck, Pirol. Zudem sind viele Wiesenpflanzen aus der Landschaft entschwunden.

Auch der ‘Gemeine Innovatorus’ – ein knauziger, aber umtriebiger Säuger aus der Gattung Wirbeltiere mit Rückgrat ist kurz vor dem Aussterben. Sein Lebensraum wird durch andere, sehr viel aggressivere und besser gebildete und entwickelte Arten abspenstig gemacht. Die schnellen Veränderungen im Umfeld mit der für Mensch, Natur und
Landschaft brutalen Auswirkungen fordern jetzt ihren Tribut.

«Durch die Aufgabe der Nutzung steiniger und trockener Flächen und die extensive Beweidung und Bewässerung nach dem Giesskannenprinzip ist dieser Säuger hier kaum noch anzutreffen», sagt Naturschützer Bertsch, der noch die letzte kleine Population im Weiler Doracher in Oberzeihen und im Zingge von BözbergWest im Oberen
Fricktal kennt.

Interessierte erhalten weitere Informationen beim heute gegründeten ‘Rettungskommitee Natur+Vernunft’. Mit einer Spende unterstützen Sie die Natur und Landschaft:
info@boezberg-west.ch

www.spende-dich-frei.ch

Veröffentlicht 1.4.2017

“Naturschutzgebiet Nettenberg”, BözbergWest: In dieser Landschaft gibt es noch die letzten Populationen des “Gemeinen Innovatorus” – ein knauziger, aber umtriebiger Säuger aus der Gattung Wirbeltiere mit Rückgrat.

 

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ReparierBar: reparieren statt fortwerfen

ReparierBar

Kreative Reparierer/Innen geben für Sie ihr Bestes. Eine Erfolgsgarantie gibt es nicht.
Dafür Begegnungsraum, eine Cafeteria und die Möglichkeit den Handwerker/Innen
über die Schulter zu blicken.

Was wird in der ReparierBar nicht repariert? Geräte, benzinbetrieben oder grösser als
ein Fernseher. Die Veranstaltung ist nicht profitorientiert, jedoch ist ein freiwilliger Beitrag zur Unkostendeckung sehr willkommen.

Samstag, 25. März 2017
von 14–17 Uhr in Frick

Ort: Ref. Kirchgemeinde, Mühlerain 10, 2070 Frick (Parkplätze vorhanden)

www.reparierbar-frick.ch

Notabene: Eine Kafibar mit Kuchen und eine warme, exotische Köstlichkeit erwarten Sie.
(Eritrea + Afghanistan. Die Cafeteria ist bis 17.30 geöffnet.)

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Treffpunkt BözbergBeck an Eingangspforte BözbergWest und Naturpark

Treffpunkt auf der Bözberg-Passhöhe beim BözbergBeck

Passhöhe, mit Blick Richtung Westen/Fricktal: BözbergWest.

Regionale Produkte, direkt beim Produzenten.

U.a. Knuspriges Brot, Kaffee, Sandwich und Spezialitäten.

Und eine spontane Pause mit Zeitungslesen in der Café – Ecke oder draussen an der Sonne.

“Entschleunigen..” 😉

>>> Adresse und Öffnungszeiten

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Provisorische Steuerrechnung

Blockiert Ihnen die hohe provisorische Steuerrechnung viele Monate Ihr sauer verdientes Geld, und irgendwann wird dann ein grosser Teil davon wieder zurückbezahlt?

Die regelmässige, provisorische Steuerrechnung hat u.a. den Sinn, dass man seine Ausgaben besser planen kann. Man sieht im Voraus, dass da Steuern fällig werden und kann das Geld reservieren, auch wenn noch nicht die definitive Veranlagung da ist.

Eigentlich eine gute Sache – sofern der Betrag auch in etwa der Realität entspricht. Der Betrag wird aber leider oft nach dem Grundsatz “gleichviel wie immer, aber jedesmal etwas mehr” bestimmt. Füllen Sie die Steuererklärung mit “EasyTax” (AG) aus, sehen Sie in etwa, wieviel die Steuern betragen werden. Falls grössere Abweichungen zu erwarten sind, können Sie das mit entsprechendem “Häkchen” melden.

Konkretes und aktuelles Beispiel:
(Februar 2017) Die letzten Jahre haben Sie immer in etwa in gleichen Verhältnissen gelebt und so 800 – 1000 Fr. Steuern zahlen müssen. Problem: Nun erhalten Sie eine provisorische Steuerrechnung von 2000 Fr. oder noch mehr, was Ihnen genau Ihren Ferienbatzen blockiert! 🙁

Tipp:
Kontaktieren Sie sofort nach Erhalt Ihrer provisorischen Steuerrechnung Ihr Steueramt (Telefon oder Mail) und fragen Sie (“nett”…), ob man den Betrag nicht anpassen könne. Machen Sie allenfalls einen Vorschlag. In der Regel klappt das. Sie erhalten eine neue (tiefere) provisorische Steuerrechnung. Problem gelöst, alle zufrieden. 😉

Zusatz-Tipp:
Wenn Sie schon das Steueramt am Draht haben, können Sie auch gerade die Gelegenheit nutzen, um eine Frage stellen – über etwas, das Sie schon lange mal wissen wollten.

Mehr Info / Hintergrundinfo zum Thema:

Definition: “Die provisorische Steuerrechnung wird nach Massgabe des mutmasslich geschuldeten Steuerbetrages ausgestellt.” Dazu viele Info im Internet (googeln)
 > offizielles Hilfsblatt (AG)

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Gewerbeverein Oberes Fricktal GOF wächst

Gewerbeverein Oberes Fricktal GOF

Der Verein blickt auf ein aktives Jahr mit vielen neuen MitgliederInnen zurück. Neu löst Herr Fidan Dina aus Eiken das Gründungs- und Vorstandsmitglied Heinz Oftinger ab, welcher zum Ehrenmitglied ernannt wurde. An den nächsten Monatsanlässen (s. Homepage) können gerne auch Nichtmitglieder teilnehmen.

Mit all den Veränderungen in der heutigen schnelllebigen Zeit ist die Stärkung des
Zusammengehörigkeitsgefühls eine Herausforderung, um so die Zukunft vermehrt aktiv
mitzugestalten.

Weitere Informationen: Homepage www.gvof.ch

(Quelle: Medienmitteilung GOF, Gemeindemitteilungsblatt)

Mitgliederversammlung vom 8. Februar 2017 im Restaurant Feldschlössli Hornussen. Stehend: Vorstandsmitglied Fidan Dina.

Weitere Informationen zum Engagement des Gewerbevereines Oberes Fricktal:

Auszug aus der Stellungnahme vom 19.6.2016 zum ‘Entwicklungskonzept BEEH’
“Wir gratulieren Ihnen zur Erkenntnis, dass die Bevölkerung bei der Erarbeitung eines
Entwicklungskonzeptes auch miteinbezogen werden soll.
Wir hoffen, dass das lokale Gewerbe inklusive der Mikro-/Kleinstunternehmen mit weniger als 9 Mitarbeitenden berücksichtigt werden und sich einbringen dürfen. Gemäss Statistik (Quelle: BfS,obt,NAB 2016) haben von den mehr als 577’847 Schweizer Unternehmen 99% weniger als 5 Mitarbeitende.
Wir erwarten, dass die Gemeindepolitiker sich für Rahmenbedingungen einsetzen, die es dem lokalen Gewerbe ermöglicht, sich am Standort zu entwickeln.
Die Verwaltungen der Gemeinden und der Kantone müssen auch ihren Teil dazu beitragen und dürfen nicht ausgegrenzt werden.
Das Entwicklungskonzept soll u.a. auch die Förderung der Gemeindeautonomie und des ganzen Standortes zum Ziel haben. Die Gemeinde soll mehr als nur eine Verwaltungseinheit sein, wie in diesem Video treffend formuliert: http://boezbergblog.ch/verantwortung-und-bedeutung-dergemeinde/
Wir sehen das Entwicklungskonzept als wichtiges Instrument, durch effiziente und umfassende Kommunikation und Informationsaustausch möglichst viele Einwohner und Akteure einzubeziehen. So wird unsere Zukunft gemeinsam positiv beeinflusst.”

Input, Themensammlung, Anliegen:
Ein starkes Gewerbe braucht die Region – Gewerbeverein Oberes Fricktal
Auszug aus dem veröffentlichten Dokument:
1. Priorität
– Bei Auftragsvergabe der Gemeinden: Das ortsansässige Gewerbe anfragen und einbeziehen.
– Stärkung, Vernetzung und Kommunikation des lokalen und regionalen Gewerbes.
2. Priorität
– Offen sein, kreativ und innovativ.
– Das regionale Zusammengehörigkeitsgefühl entwickeln.
>>> ganzes Doku mit Gewichtung ansehen

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Kulturnacht mit Motto Frühlingserwachen

Gemeinsam präsentieren Vereine und kulturell engagierte Personen aus der Region ihre Talente an der Kulturnacht 17. und 18. März 2017

Zu dieser spannenden, kulturell reichen Veranstaltung sind alle herzlich eingeladen. Der Anlass ist öffentliche und kostenlos: keine Anmeldung notwendig.

Geniessen Sie spektakuläre Momente bei Musik und Tanz an der Kulturnacht.

Motto:
Frühlingserwachen; interpretiert in Sprache, Musik & Bewegung.

Campussaal Kultur und Kongresse, Bahnhofstrasse 6, 5210 Brugg Windisch
www.kulturnacht-windisch.ch

 

Weitere Artikel zum Thema Kultur:
>>> Regionale Kultur: Chance nutzen
>>> Kultur und Geschichte pur – live erleben
>>> Kulturschändung: Abriss historisches Kraftwerk von internationaler Bedeutung
>>>Altes Kraftwerk Reinfelden soll ins Weltkulturerbe: Kann Angela Merkel helfen?

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Gemeinde droht mit Steuererhöhung

Steuererhöhung – das Universalargument gegen alles ?

Steuererhöhung von 9% als Mehrbelastung der Einwohner ist angekündigt worden.

Veränderungen und Erneuerungen sind überall nötig. So ist auch der Finanzausgleich im Kanton Aargau betroffen. Der bisherige lockere Umgang mit immer mehr Staat, Verwaltung, Zentralisierung, Ansprüche und dem Giesskannenprinzip hat Auswirkungen. “Dä Foifer und’s Weggli ha” funktioniert immer weniger. Verpasstes Wahrnehmen der Planung und Führung führt früher oder später zu Auswirkungen. So wird die Weinperle schnell zur Steuerperle… 😉

Positiv denken – es gibt Alternativen

Gibt es sie wirklich? Schreiben Sie uns Ihre Meinung und vieleicht sogar konkrete Vorschläge um  Steuern nicht zu erhöhen?

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Bözbergtunnel: Jetzt kommt die Tunnelbohrmaschine.

Tunnelbohrmaschine Baustelle Bözbergtunnel

Die SBB realisiert im Auftrag des Bundes bis 2020 einen 4-Meter-Korridor auf der Gotthard-Achse. Somit können dereinst auch Sattelauflieger mit einer Höhe von vier Metern auf der Bahn transportiert werden. Das grösste Einzelprojekt ist der Neubau des Bözbergtunnel im Kanton Aargau.

Anlieferung Tunnelbaumaschine Bözbergtunnel Seite Schinznach

Für den Bau dieses Tunnels werden zurzeit die Einzelteile der 1920 Tonnen schweren und insgesamt 90 Meter langen Tunnelbohrmaschine zur Baustelle Bözbergtunnel transportiert. Dafür sind zwischen dem südbadischen Schwanau und dem Südportal in Schinznach–Dorf insgesamt 110 Einzelfahrten notwendig. Das schwerste Einzelstück ist der Antrieb der Tunnelbohrmaschine und wiegt 168 Tonnen. Dieser wurde vom Mittwoch/Donnerstag 10./11. Januar in der Nacht mit einem Schwertransport über die alte Kantonsstrasse Bözberg antransportiert.

Abladen Tunnelbohrmaschine Baustelle Bözbergtunnel.

Das Abladen und der Zusammenbau erfolgt direkt im Voreinschnitt Schinznach mit Hilfe eines Raupenkrans. Ab dem 27. Januar 2017 wird dann der Bohrkopf in fünf Einzelteilen antransportiert. Zuerst kommt das 90 Tonnen schwere Zentrum und anschliessend die vier Aussenteile, die jeweils 46 Tonnen wiegen. Zusammengesetzt wiegt der Bohrkopf dann 282 Tonnen (Gewichte mit Werkzeugen bestückt).

Die Montagearbeiten laufen noch bis ca. Mitte April 2017 und können von der im Herbst 2016 eröffneten Besucherplattform beobachtet werden. Interessierte finden vor Ort Informationen über technische Daten der Tunnelbohrmaschine.

Weiter Infos zum Projekt: www.sbb.ch/boezberg

Quelle Text und Bilder: SBB Medienmitteilung

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Letzter Aufruf für die Teilnahme am Mitwirkungsverfahren «Deponiestandorte Oberes Fricktal»

Am kommenden Freitag, 20. Januar 2017 läuft der Termin für eine Eingabe im Mitwirkungsverfahren gegen den Eintrag der geplanten Aushubdeponie Buech und Förlig im kantonalen Richtplan ab!

Viele haben schon am Mitwirkungsverfahren teilgenommen, Sie auch?

Noch eine Woche haben Sie Zeit, sich aktiv in diesen Prozess einzubringen. Verpassen Sie den Eingabetermin nicht! Für briefliche Eingaben ist der Poststempel entscheidend. Die Abgabe auf der Gemeindekanzlei des Wohnortes ist ebenfalls möglich (bitte Schalteröffnungszeiten beachten).

Für elektronische Eingaben gilt der 20. Januar 2017, 24:00 Uhr als Endtermin.
–       Website des Kantons: www.ag.ch/raumentwicklung (Buech und Förlig)
–       Website des Vereins Erhalt Buech Herznach-Ueken: www.erhalt-buech.ch

Ein kurzer Überblick über die Aktivitäten der letzten Wochen in den betroffenen Gemeinden:
In Herznach, Ueken und Zeihen haben wir an alle Haushaltungen Einsprache-Unterlagen verschickt. Verschiedenste Organisationen, Vereine, Parteien wurden zu Einsprachen motiviert. Der Verein Erhalt Buech Herznach-Ueken hat letzte Woche eine detaillierte Einsprache abgeschickt.

In Bözen hat sich eine Aktionsgruppe gegen den Deponiestandort «Förlig» gebildet. Diese bekämpft ebenfalls die geplanten Aushubdeponien auf der «grünen Wiese».

In Hornussen wehrt sich der Gemeinderat gegen das Ignorieren seines Rückzugsantrags durch die kantonale Verwaltung. Die Bedingungen, unter denen der Gemeinderat Hornussen ursprünglich dem Projekt einer Deponie in der «Breite» zugestimmt hatte, haben sich zwischenzeitlich grundlegend geändert. Hornussen erhoffte sich durch den Kanton eine verbindliche Zusage für die Ausscheidung einer Gewerbe- und Industriezone, im geplanten Deponiegebiet neben der Autobahn-Ein-/Ausfahrt Frick nach dem Auffüllen. Diese Forderung wurde vom Kanton zurückgewiesen.

Zentral ist, dass durch die Menge der Einsprachen die regionalen und kantonalen Behörden im Mitwirkungsverfahren die klare Botschaft erhalten:

Die Bevölkerung ist gegen die geplanten Deponien im Fricktal.

Für die Art und Weise des bisherigen Vorgehens bringen die betroffenen Bürger kein Verständnis auf.

Nutzen Sie unbedingt diese Gelegenheit, den Behörden und Politikern zu zeigen, dass Sie sich für Ihre Umgebung interessieren und mitbestimmen wollen – nehmen Sie am Mitwirkungsverfahren teil!

Quelle, Text: Max Sterchi, Herznach; bearbeitet Bözbergblog

>>> Artikel “passt eine Deponie in eine Naturpark Landschaft?

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