Taten statt Worte – ReparierBar Frick

Taten statt Worte! 4. ReparierBar Frick

Einer der sinnvollsten Anlässe findet bereits das 4. Mal in Bözberg-West statt. Ein Beitrag für eine “bessere Welt” – und aktive Standortförderung.

reparierBar

Samstag, 21. Oktober 2017, 11 – 16h in Frick

Die Müllberge sollen der Umwelt zu liebe reduziert werden. Mehrere Handwerker reparieren Ihre liebgewordenen Sachen, auch Velos (keine Motorgeräte). Angebote: Messer schleifen, Schuhputz-Service, Velo-Putzete, AutoInnenreinigung. Mit Unterstützung der Migranten des SokuGartens, der Jugend C-4 Chrischona und der evang. Jugendgruppe Bözen.

Sie werden während der Wartezeit mit Café & Kuchen, und wie immer mit warmen fremdländischen Speisen und vielleicht auch dieses Mal mit frischen belgischen Waffeln verwöhnt.

Zum Zeitvertreib steht Ihnen eine kostenlose KleiderTauschBörse und CD/DVD zur Verfügung. Bitte bringen Sie alle ungebrauchten Kleidungsstücke und Schuhe mit! Jeder nimmt gratis mit, was er gebrauchen kann. Was übrig bleibt, geht an das Asylheim oder zu Kleiderspenden.

Der SoKuGarten Frick wird an seinem Stand Blumensetzlinge, Samen und Kräuter anbieten, Permakultur Schweiz und “mit.dabei Fricktal” werden mit Infoständen präsent sein. Es erwartet Sie am frühen Nachmittag eine eritreische Kaffezeremonie und zwei junge Musikerinnen aus Basel.

Wir wünschen Ihnen einen kreativen Nachmittag!

Samstag, 21. Oktober 2017, 11 – 16h in Frick

www.sokugarten-frick.ch
www.reparierbar-frick.ch

Berichte früherer  Anlässe :
>>> Reparieren statt fortwerfen (2017) 
>>> ReparierBar und Biomarkt im Meck (2016)

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Freude schenken mit Gschänkpäckli vom Bauernhof

Freude schenken mit Gschänkpäckli vom Bauernhof

Gemeinsame Landwirtschaftsprodukte von regionalen Produzenten sind gsund und ein wirkungsvoller Beitrag für Umweltschutz und Standortpflege.

Freude schenken – mit den Gschänkpäckli
zum Abholen oder Verschicken mit feinen Säften, Weinen, Trockenfrüchten, Spargelrisotto, Kirschstängeli in verschiedenen Grössen.

Angebot im Detail mit Kosten und Varianten:
>>> angebotsblatt_gschaenkpaeckli_02-10-17

Bestellung + Auslieferung:
ArboVitis, Geissgasse 17, 5070 Frick, T 062 871 81 87, F 062 871 81 89, info@arbovitis.ch

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Insidertipp: ART5 2017 von Iron Art in Bözberg-West

Insidertipp: ART5 2017 von Iron Art in Bözberg-West

Ausstellungen und Anlässe in der Region

ART5 2017

Iron ART
5078 Effingen

Flyer zur Ausstellung (pdf)

Vernissage :
Samstag, 23. September 2017 – 16.00 Uhr

Ausstellung :
Sonntag 24. Sep.
Samstag 30. Sep.
Sonntag 1. Okt.
Jeweils 14.00 – 18.00 Uhr

Musik :
Djamal Moumene, Gitarre

Künstler :
Dominik Bingisser
Vreni Bischofberger
Esther Naef
Daniel Schwarz
Erika Steiner

 

>>> Regionalkultur, Chancen nutzen Blogartikel zum Thema Kultur

>>> http://boezbergblog.ch/abriss-oder-erhalt-eines-potentiellen-weltkulturerbes/
>>> http://boezbergblog.ch/altes-kraftwerk-rheinfelden-soll-ins-weltkulturerbe-kann-angela-merkel-helfen/

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ottoMani – Gemeinsam gehegter und gepflegter Wein

OttoMani

Nach dem ottoMani Blauburgunder Pinot noir in der Halbliterflasche von 2015 entstand dieses Jahr ein spezieller Weisswein.

OttoMani 2016: Chardonnay Müller-Thurgau en Barrique

Etwas besonderes: in der Zusammensetzung von Chardonney und Müller-Thurgau  “moitié-moitié”. Dazu sorgt das eigene Eichenfass für eine geschmackliche Abrundung “en barrique”.

Es entstanden so 300 nummerierte 0.75 Flaschen mit Drehverschluss als “limited Edition”. Die vordere Ettikette kann auch mit individuellen Angaben personifiziert werden.

Der Wein wurde gemeinsam gehegt und gepflegt.Somit enthält der Wein auch Teamgeist!

Wenn 4 Produzenten vom Verein Überbetriebliche Zusammenarbeit einen Wein machen, brauchts 8 Hände dazu. So entstand der Name ottoMani!

Gemeinsam gehegt und gepflegt, enthält Teamgeist: ottoMani. Hier der Blauburgunder Pinot Noire 2015.

Impressionen

 

Mehr Info:
www.ueberbetrieblichezusammenarbeit.ch

Erhältlich auf dem Söhrenhof

>>> früherer Artikel

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Es ist Kürbiszeit

Jetzt ist Kürbiszeit

Feine Kürbissuppen und andere Kürbisgerichte sind jetzt im Herbst topaktuell. Und Kürbisse sind auch repräsentativ in Form und Farbe. Wahre Naturkunst.

Impressionen vom Bauernhof

Schon jetzt im Kalender 2018 eintragen: Dieses Wochenende im nächsten Jahr…

www.soehrenhof.ch

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1. Internationale Schnäpperli-Challenge 2017

1. Internationale Schnäpperli-Challenge 2017

Zum ersten Mal findet in Zeihen, am 16. September 2017, die 1. Int. Schnäpperli-Challenge mit Panorama-Rundfahrt und 50m-Beschleunigungsrennen statt.

Flyer: 1. Internationale Schnäpperli Challenge 2017 in Zeihen.

>>> Zur Homepage www.schnaepperli.ch

>>> Was ist ein Schnäpperli?

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Oldtimertreffen Hütten im Naturpark

Oldtimertreffen Hütten im Naturpark

Ein kultureller und touristischer Anlass war das Oldtimertreffen in Hütten / Segelflugplatz Hotzenwald im direkt an unsere Region angrenzenden Naturpark Schwarzwald.

Da wurden viele Erinnerungen an Autos, Motorräder und Traktoren aus früheren Zeiten wach (der Trabi als Geschäftsauto – das war die Zeit nach der Wende in der BRD!).

Man traf sich von nah und fern und freute sich an den gepflegten Fahrzeugen und der Festwirtschaft mit Musik.

>> ähnlicher Blogartikel

>> das bewegte und lebende Museum

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Energiewende: Lithium neues Rohstoffproblem?

Energiewende: Lithium neues Rohstoffproblem?

Der Elektrofahrzeugboom erzeugt ein Rohstoffproblem. Lithium in den Batterien ist hochgiftig und fällt als Abfall in grossen Mengen an. Wohin damit?

Déjà-vu:  Die Euphorie in der Frühzeit der nuklearen Stromerzeugung (AKW) erzeugte Blindheit gegenüber den radioaktiven Abfällen. Passiert jetzt das Gleiche im Elektrofahrzeugboom? Ja, denn man will nur die Vorteile sehen: Energiewende, CO2- Reduktion, etc.

Wenn die heutigen 1.2 Milliarden Fahrzeuge künftig mit Lithium Batterien fahren, reicht das vorhandene Lithium von 15 Millionen Tonnen nicht. Und das verbrauchte, hochgiftige Material muss mit ähnlichem Aufwand wie nieder- und mittelstarke radioaktive Abfälle aus Medizin und AKWs behandelt und sicher gelagert werden.

Wäre das nicht eine erfolgsversprechende, neue Aufgabe für die Nagra?

>>> mehr über Lithium Rohstoffproblem

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Gemeinderating Schweiz 2017: Anstoss zum Beobachten

Gemeinderating Schweiz 2017: Anstoss zum Beobachten

Ratings überall und für alles: Die soeben erschienene Rangliste der ausgewählten Gemeinden zeigt interessante Kennzahlen auf.

Was ist das Rating, was steckt dahinter?
Jedes Jahr werden Gemeinden über 2000 Einwohner (also 924 von ca. 2250) nach 50 Indikatoren in sieben Kriterien (Wohnen, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Steuern, Erreichbarkeit, Versorgung, Sicherheit) von einer Beratungsfirma “geratet”. Dazu werden Daten aus öffentlichen Statistiken verwendet. Mittels Auswerteschlüssel entstehen so Ranglisten. Ausser dem Nutzen für die Ersteller als Marketingmassnahme, die kooperierenden Medien, die Beratergilde, die politischen und verwaltenden Interessengruppen gibt es auch diesen:
Der Anstoss, die Resultate und Kennzahlen in Bezug zur Realität anzuschauen.

Beispiel: Kriterium und Aspekt Sicherheit
Sicherheit ist eines der wichtigsten Bedürfnisse des Menschen. Wer möchte nicht dort leben, wo die Sicherheit am höchsten ist? Gemäss Rating wäre das in der Gemeinde Schwende im Kanton Appenzell Innerrhoden. Dort passieren 0,92 Straftaten pro 1’000 Einwohner. Wie sieht es in unserer Nähe aus? Mit 560 Straftaten pro 1’000 Einwohner hat Frick AG die höchste Kriminalitätsrate. Was bedeutet das nun für Sie als Leser, der höchstwahrscheinlich nicht in Schwende wohnt? 😉

Interpretation
So soll einmal der Chef einer grossen Waschmittelfirma gesagt haben: “Ich traue keiner Statistik, die ich nicht selber machte.” Jeder kann nun aus dem Gemeinderating das sehen, was er gerne möchte und damit argumentieren: “Wir brauchen mehr Personal” (Polizei); “Aarau hat noch viel mehr Straftaten, wir sind gut dran” (Politiker), etc.

Anstoss
Sicherheit ist ein hochkomplexes Thema, wird aber stark von Bevölkerung, Behörden und Organisationen gestaltet. Es klappt dort besser, wo sich alle gemeinsam für das Ziel “Sicherheit” einsetzen und ihren Beitrag leisten: Zivilcourage, kommunizieren, agieren, vorbeugen, bei sich selbst beginnen, und vieles mehr.
> Beispiel weiterführende Informationen

Quellen und weitere Informationen: Google

Artikel zum Thema Sicherheit im Blog:
http://boezbergblog.ch/was-macht-denn-so-die-regionalpolizei/
http://boezbergblog.ch/sicherheit-ist-ein-grundbeduerfnis-und-standortfaktor/

Konkrete TIPPS:

Broschüre ZIVILCOURAGE – misch Dich ein! Erhältlich bei allen guten Polizeistellen oder im Internet.

Broschüre RIEGEL VOR! Erhältlich bei allen guten Polizeistellen oder im Internet.

PS: Lieber Leser, was denken Sie: Welches Rating fehlt noch bzw. brauchen wir noch? 😉 Senden Sie uns doch Ihre Ideen und/oder Meinungen mittels Kommentar.

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Abenteuerspielplatz Bruderhöhle

Abenteuerspielplatz Bruderhöhle in neuem Kleid

Die Bruderhöhle ist ein nahe gelegenes Ausflugziel, ca. 15 Minuten Fussmarsch ab Dorfrand Effingen. Sie wurde gerade neu renoviert und mit Grillmöglichkeiten ausgerüstet. Ein eindrückliches Erlebnis!

Die Bruderhöhle im Wald bei Effingen, Bözbergwest.

Impressionen von der Bruderhöhle

Mehr Informationen über Geschichte, Lage und Benutzung erhalten Sie bei den Aargauischen Tourismus Organisationen und Google.

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Warbirds

Warbirds am Oldtimer Fly-in

Die Commemorative Air Force (CAF) Swiss Wing lud am 5. August 2017 erstmals zu einem “Warbird Fly-in” auf ihre Homebase im Birrfeld ein.

Schweizer Jagdflugzeug aus dem Zweiten Weltkrieg: F+W D-3801, volkstümlich “Morane” genannt

“Warbirds” ist übrigens die Bezeichnung für flugfähig restaurierte Kampf-, Schul-, Transport- und Verbindungsflugzeuge, hauptsächlich aus den Zeiten des Zweiten Welt-kriegs.

Der Schweizer Ableger der US-amerikanischen CAF besitzt zwar selber “nur” ein Flugzeug (eine Stinson L-5 Sentinel namens “Stinsy”), hat aber viele geflügelte Freunde… und die kamen gleich zweidutzendfach aus der ganzen Schweiz und dem umliegenden Ausland herbeigeflogen.

Dewoitine D.26 HB-RAG, mit Baujahr 1931 das älteste Besucherflugzeug

Warbirds und Oldtimer am Fly-in: Geschichte erleben im bewegten Museum

Zwei Doppeldecker des Typs Antonov An-2 versprühten nostalgische Rundflugromantik und liessen völlig vergessen, dass sie einst als “Kalte Kriegerinnen” unterwegs waren.

Erfreulich auch die Anwesenheit der Schweizer Luftwaffe, die mit gleich drei Produkten der “Hausmarke” Pilatus zu Gast war.

Es geht also eindeutig auch ohne Schall, Rauch und Verkehrschaos, wie ihn herkömmliche Airshows produzieren. Es darf deshalb gehofft werden, dass Fly-ins dieser Art fest ins Jahresprogramm der CAF bzw. des Birrfelds aufgenommen werden!

Impressionen

Fotos/Text zur Verfügung gestellt von Jacqueline Fischer, Bözberg-West
Jacqueline’s Modellbauseiten

 

Weitere Artikel zum Thema im Blog:

http://boezbergblog.ch/militaerfahrzeuge-convoy-im-jurapark-auf-der-genuss-strasse/
http://boezbergblog.ch/7-convoy-to-remember-besucht-boezbergwest/
http://boezbergblog.ch/zeitzeugen-oldtimer-das-waren-noch-zeiten/
http://boezbergblog.ch/3-internationales-oldtimertreffen-in-bozberg-west-das-bewegte-museum/

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Ansprache zum Nationalfeiertag in Bözberg-West

Ansprache zum Nationalfeiertag in Bözberg-West am 1. August 2017
von Hanspeter Joss

Liebi Bözerinnen, liebi Bözer, liebi Chind

Euse Roger Frey, het me gfrogt, öb i en Idee für de 1. Augschte häbi. I
chönnti rede, wenn en alte Amme no gfrogt escht.
Kei Angscht, i halte me a d`Devise: „ mer dörfi über alles rede, aber
ned länger als 20 Minute.“

Schmetterlinge haben überlebt – nicht die Dinosaurier

Und so meini: Eusi Schwiiz seigi de Schmetterling unter eusne Staate
Schmetterling sige Pionier. Tierli wo sech in allne Situatione und
Umständ am beschte chönne apasse. So verglich i d`Schwiiz. Mer
händ keini Rohstoff, keini Naturvorkomme, nüt. Alles wo mer a
Wohlstand erreicht händ – hämmer selber erschaffe. Aber: Euses
Wohlergehe bestoht erscht sed de 60iger Jahr. 2 Generatione!
Mit Erfindergeischt, Arbetswille, Uusduur, mit Fliis und Fähigkeite
send mir zu dem worde wo mer hüt send. Nid alles wo mer erfunde
händ isch glückt. Aber alles wo glückt isch hämmer einisch erfunde.
Wenn eusi Gmeinschaft öppis Neus bruecht muess es dur d`Mühli vo
eusere direkte Demokratie. Mer Schwizerinnen und Schwizer
regiere eus vo unde nach obe. Das isch die revolutionäri Idee.

De Winston Churchill – als Royalist – hät i siinere berühmte Züri Red
gseit: „Die direkte Demokratie der Schweiz sei zwar nicht die beste
Staatsform die es gibt, aber sie ist die beste die ich kenne.“
Kürzlech het de griechischi, ehemalige Finanzminister, Yanis
Varoufakis d` Situation Schwiz zur EU eso beschriebe:

„Die EU ist nicht reif für die Schweiz. Diese verfügt über eine
einmalige Staatsverfassung, eine starke Wirtschaftskraft. 4
Sprachregionen leben konfliktfrei miteinander. Europa sei
meilenweit von der Idealform Schweiz entfernt. „Die EU muss sich
in eine Schweiz verwandeln.“

Oder de düetschi Botschafter Dr. O. Lampe (im Fricktaler vo de
letschte Wuche): das höchst erfolgreiche Modell der direkten
Demokratie spielt eine tragende Rolle; ich bin ein grosser CH-Fan.
Mag sii, dass eusi Bundesröt nid immer Lüchttürm send, dass eusi
National- und Ständeröt – leider – nümm i der Lag send – per
Konkordanz gueti Lösige z`finde.

Das ewige Parteiglaffer het scho de verstorbeni Bundesrot Willi
Ritschard gnärft: „Je höher der Affe steigt, desto mehr sieht man nur
seinen Hintern.“ Jedi Partei wott numme no die Gröscht si!
Mag sii ,dass eusi Kantonsregierige samt Parlament mängisch näbe
de Schue laufe und dass mer eusi Gmeindröt ab und zue ufe Mond
ufe wette schiesse. Das ghört zum Vokabular vomene Schwiizer.
Aber: Mer händ die Regierige wo mer sälber gwählt händ.
Uf allne Gmeinschafts-Stufe i de Gmeinde, i de Bezirke, i de Kantön,
im Bruefsläbe, im Militär , i de Vereine – gilt d`Näbeamtlechtkeit,
d`Miliz.

Handwerker und Gschudierti schaffe im Team, jedi und jede sinere
Fähigkeite und Gschicklechkeite entsprächend. Dänke mer dra:
„wichtig ist nicht was du bist, sondern was du tust.“
Was eusi Miliz alles cha und bewegt, will i eu amene Biispiel zeige:
I mine Bruefsjahre be de Gwärbkrankekasse hani gsamtschwizerischi
Berufs- und Branchenverbänd betreut. Baumeister, Zimmermeister,
Schrinermeister, Spenglermeister, usw.

Was i jetzt säge dörfti euse Amme interessiere: An ere Diplomfiir vo
neudiplomierte Zimmermeister bin i nach Saanen im Simmental
iglade worde. > Amene Mittwoch z`abe verstoht sech.
D`Gsellestück send imene Vorruhm ussgstellt gsi. Und dete hani
öppis Ureigenständigs erläbt: Bodeständigi, engagierti Bruefslüt händ
d`Werk vo de Diplomande bestuunet. Im Flüsterton händ sie Details
bewundert und diskutiert. Respektvoll mit grosser Anerkennig.
S`Härzbluet het sech met em Bruefsstolz gmescht. Ned s`Gäld esch
im Vordergrund gstande, sondern d`Arbet, s`Werk, d Freud am Bruef.
Be de Diplomübergab hani am beschte Jungzimmermeister en
Bruefsufenthalt in Ontario, Kanada, als Priis dörfe übergäh. Ehrgiiz
und Freud vo dem junge Maa händ mer entgäge gstrahlet. En guete
Siech wie eusi Jungs würde säge: De het mer am Mentigmorge nid
müesse zum Nächscht use lüpfe.

Bem Nachtässe bin i be sim Lehrmeister ghocket. En stämmige,
Zimmermeister. Kei Maa vo grosse Wort aber en Macher, en richtige
Patron. Sis Läbe escht sini Arbet, sini Lüüt, sin Betrieb. En
grundsolide Unternehmer. Und ebe, Röbi, no Gmeindspräsident.
D`Stimmig am Tesch het de Zimmerlüt ghört; de Hölzige. Im Alltag
escht mer Konkurrent aber a dem Tag sends stolzi Berufsmanne – em
Holz und Handwerk verbunde.

De priskrönti Jungzimmer-Meister leitet hüt e grösseri Zimmerei in
Vancouver mit Kaderlüt us de Schwiiz. Er sigi met Ufträg ständig
überfüllt.

Mer i de Schwiiz stelle sid Johrzehnte, weltwiit – s`beschte
Fachpersonal im handwerkleche Beriich. A allne internationale
Wettbewerbe send eusi Lüt immer z voderscht.

Dr ehemaligi Priisüberwacher und Nationalrat Ruedi Strahm erklärt i
sim Buech „warum wir reich sind „ eso: De grösschti Teil vo eusem
Wohlstand escht über euses duale Bildigssystem z`stand cho.
Die praktische Handwerkerlehr zäme mit de Bruefsschul. Und
ergänzt mit de viele Wiiterbildigsmöglichkeite.

Ohni gschiiti Miliz met eusere Näbeamtlichkeit hätte mer de Status
nie erreicht. Euses System escht international gfragt.
D`Jugedarbetslosigkeit esch es Wältproblem. En ganzi Generation vo
junge Lüt verkümmert. „Mein Kind muss studieren“ , kas nümme si.
„E Lehrling esch amene Gymnasiast um Jahre vorus“, meint de
Stefan Wolter , Chef vo de schwizerische Bildungsforschung. „en >
guete Agronom esch doch vorhär en glehrte Buur gsi“.
Eusi junge Lüt müend s`Handwerk lehre!“ Nur i de praxisorientierte
Bruefslehr wird Präzision, Disziplin und Qualität vermittlet. Lueget i
`d Broschüre vom letschte Friitig, bäumigi jungi Lüt!

De verstorbene Swatchfabrikant Nikolas Hayek het als Usländer eusi
Schwiizer Merkmol umschriebe: Exaktheit, Apassigsfähigkeit,
Pünktlechkeit, Berechenbarkeit, und vor allem Verlässlechkeit.

Lönd Sie mech no es Wort zu de Dinosaurier säge, zu de grosse
Staate

Mer erläbe grad hüt was Staats-Fründschafte bedüte – nüt! De
dütschi Feldherr und Staatsma Otto von Bismarck hät einisch gseit:
Staaten kennen keine Freundschaften nur Interessen.
Trömp, esch s`beschte Biispiel: america first. Allne Staate klopft er uf
d`Finger und verlangt ihre Chlotz . D`Amerikaner händs bitternötig:
Wasser, Abwasser und Strosse send imene bedänkleche Zustand; die
dritti Wält gseht bald besser us.

De Amerikaner fehlt eusi Mittelschicht; sie produziere es Heer vo
Akademiker met ewige Studente wot niene chasch bruche. Und dene
verwöhnte Studiusse stönd ebesovili Unglehrti zur Siite.
Mer mache Amerika wieder gross, plagiert de Trömp. Jä wie denn:
Glaubt de im Ernscht er chönni d`Büez wo nach China verleit worde
esch, wieder zrugg näh, notabene zu dene Priise?

Europa: de ganzi südlichi Teil escht inere ständige Finanzkrise.
Frankrich, Spanien, Italie, Griecheland, Portugal hange am
Finanztropf vo der EU. Se send zu Sozialstaate vercho.
Rentengarantie ischt de Bürgerglaube. Vergässe esch s`Leitmotif vom
Begründer vo de soziale Marktwirtschaft em dütsche Ludwig Erhard:
„Wohlstand entsteht nicht durch die Freigebigkeit des Staates
sondern durch den Arbeitseifer der Menschen.“
Niidisch luegt me uf die chlini Schwiiz. Am liebschte würd me eus
Hirteknabe mit Indianer usrotte, het emol vor Jahre de dütschi
Wirtschaftsminister Steinbrück gläschteret.

Aber macht den de Schmetterling Schwiiz alles richtig:
Schön wärs! Eus fehlt es gsunds Sälbstbewusstsii, mer händ eus zu
Angschthase entwicklet und mache d`Achtigstellig bevor sie befohle
wird.

3 aktuelli falschi Entwicklige

Gsundheitswäse: Es cha doch ned sii dass bald d `Hälfti vo de
IIwohner staatliche Prämienverbilliungen muess bezieh um
d`Krankekasse chönne z`zahle. Krankekasseprämie überhole
s`wohne! Und i 10 Jahr zahle mer die doppleti Prämie.
Erhöchig vom Räntealter uf 67gi. Wie denn: Mer entlöhnd die über
50ig jährige und stelle jungi Usländer i? D`Politik muess d`Arbetgäber
verpflichte, dass die 50+ zerscht kömmed. Die 50+ wärde sech
wiiterbilde. Ihre Erfahrigsschatz helft ihne debi. „Vorsorg 2020, wo
mer am 24.9. abstimme, wär es wiiters Thema.“

Migration und Sozialhilf : D`Sozialhilfeleistige laufe usem Rueder.
„Esch es richtig, dass eusi ältere Mensche wo nes Läbe lang Stüüre
und AHV izahlt händ- met de Migrante glichgstellt wärde, fraget vieli
besorgti Gmeindammänner. Lüt wo erscht teilwis oder gar kenni
Biiträg zahlt händ bechömme glichvel?

No öppis zu de Zämeschluss-Uebig vo eusne 4 Dörfer. Vorab: I be
überhaupt ke Fründ vo Fusione. Aber was hüt bem Kanton und ganz
bsunders be de grosse Agglomerationsgmeinde ablauft escht
bedänklech.
Spreitebach, Neuenhof, Windisch, Wohlen, Reinach, Menziken,
Suhr, Oberentfelden, Oftringen, Aarburg, Strengelbach – bechömme
usem neue Finanzusglich pro Johr je zwüsche 2 – 5 Millione. Ihri
Stürsätz chönne si so vo über 120% uf 110% senke.
Ehemaligi grossi und guet situierte Gemeinde ghöret hüt zum
Sanierigsfall vom Aargau.

Wie wette mer Chligmeinde eus under dene grosse behaupte? Mer
bruechet en bestimmti Grössi! Vergässe mer ned: Alli Grossgmeinde
send zudem beschtens met Grossrät in Aarau verträte.
D` Arbetsgruppene für die Zämeschlussübig muess amene kritische
Fraue- und Mannschaftsgeischt folge. D`Haupt-Ziel müend si, dass
mer 4 Gmeinde die längst fällige Sanierige chönd dureführe und de
Stüürsatz vo de Grossgmeinde überchömmed. Es muess für alli
stimme .

Sälbschtvertroue escht agseit. S`Motto: „Von Aarau kommt die
Morgenröte“, müend mer eus abschminke . Statt numme bälle
müem mer lehre bisse.

Ich chumme zum Schluss: No mol de Bundesrat Willi Ritschard:
Wir müssen uns bewusst sein, dass wir ohne ein aktives Volk ein
Land ohne Regierung sind. Gelingt es uns nicht, den Bürger zu
engagieren, dann verlottert unser Staat.
Mer suchet z`Böze de 5. Gmeindrot! Uebrigens: die neue Rats-
Periode wird eini vo de Interessantischte sie.

De Schmetterling Schwiiz cha überläbe – mer händs i de Hand.

Mini 20 Minute send ume, danke fürs Zuelose.
Ich wünsche Eus allne en flotti Zit. Hebets guet!

 

1. August 2017 – Rede von Hanspeter Joss, Bözberg-West

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