Öffentlichkeitsbildung – Lesen ist Träumen mit offenen Augen

Umweltbewusstsein – Recycling – Wissensvermittlung – Unterhaltung: vier Dinge unter einen Hut gebracht. Und erst noch (fast) gratis. Der Büchertausch.

Wer die Haustüre auf dem Weg zur Gemeindeverwaltung in Effingen öffnet, sieht als erstes die dörfliche Tausch – Bibliothek. Die beste Werbung für das Buch! Eine gute Sache praktisch umgesetzt.

Lesen ist Träumen mit offenen Augen.

Es braucht nicht immer Millionen für Konzepte, neue Bildungseinrichtungen und technische Einrichtungen.

Eine gute Idee haben und Vorhandenes nutzen – schon ist ein Beitrag mit sinnvoller Wirkung geleistet worden. Jetzt ist die Bevölkerung gefragt: Bücher lesen, wieder zurückbringen, neue Bücher hinzufügen. Und bei Kollegen, Nachbarn etc. dafür Werbung machen!

Das Ganze ist sehr ressourcensparend, verbraucht auch keine Elektrizität. Ideal also, wenn Stromunterbruch herrscht oder so zwischendrin im Alltag, wenn man sich etwas entschleunigen oder motivieren möchte: Lesen ist Träumen mit offenen Augen.

Sehr zu Nachahmung empfohlen.

Möchten Sie dazu einen Kommentar schreiben oder einen Hinweis zu einem interessanten Buch geben? Gerne…

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Adventsfenster 2019

60+ Personen trafen sich am Adventsfenster 22. Dezember 2019 um 18 Uhr bei Glühwein und Guetzli am Feuer.

Eingeladen hatten Hansueli Amsler und Thomas Erb. Über der Zufahrt leuchtete ein Banner. Als Höhepunkt kamen Rentiere ins Bild. Doch beim Wegrennen stolperten sie über das Kabel.. und es wurde sofort dunkel!

In der Gemeinde gab es in den letzten Monaten 3 Blackouts – Stromausfälle, vieleicht steht da dieser Ausfall auch im Zusammenhang mit diesen?

>>> Artikel Stromunterbrüche

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Weihnachten 1944: Absturz eines US-Bombers bei Würenlingen

Am 25. Dezember 1944 startete ein US-Bomberverband, darunter die Consolidated B-24G “Maiden America”, von seiner Einsatzbasis in Italien zu einem Angriff gegen den Güterbahnhof von Innsbruck. Schon vor Ankunft über dem Ziel wurde die Formation von der deutschen Flak unter Feuer genommen und dabei die “Maiden America” schwer getroffen.

Jacqueline Fischer aus Böztal alias Bözberg-West alias Bözen hat die „Maiden America“ als Modell im Massstab 1/48 nachgebaut

Beide Motoren auf der linken Seite fielen aus, ebenso Funk, Kompass und Hydraulik. An eine Rückkehr über die Alpen zur Flugbasis war nicht zu denken. Man beschloss daher, den Verband zu verlassen und auf eigene Faust westwärts in die neutrale und vermeintlich sichere Schweiz zu fliegen.

Zum Entsetzen der Besatzung wurde der angeschlagene Bomber von einer Schweizer Fliegerabwehr-Einheit beschossen, weil die irrtümlich an einen Angriff glaubte. Wegen der grossen Beschädigungen war es nicht möglich, die Notlage des Bombers durch Ausfahren des Fahrwerks oder mit dem Abfeuern von Signalraketen anzuzeigen.

Auf Befehl von Pilot 1st Lt Vincent Fagan sprangen deshalb sieben Besatzungsmitglieder mit dem Fallschirm ab, bevor die B-24 nordöstlich von Würenlingen auf einem Feld niederging. Zwei Männer stürzten mit der Maschine zu Tode: Der Fallschirm des Navigators hatte sich offensichtlich am Flugzeug verfangen, und einer der beiden Seiten-Bordschützen hatte sich – wahrscheinlich unter Schock stehend – geweigert, das Flugzeug zu verlassen.

Und als wenn das nicht schon tragisch genug gewesen wäre, wurde auch noch der Co-Pilot am Fallschirm hängend abgetrieben – ausgerechnet in die eiskalte Aare, in der er jämmerlich ertrank.

Es ist schwer zu verstehen, warum die Schweizer Flab auf das bereits schwer beschädigte Flugzeug gefeuert hat. Einer von vielen möglichen Gründen war bestimmt die allgemeine Nervosität, welche durch die gegen Kriegsende zunehmenden – versehentlichen – Bombardierungen im Grenzgebiet ausgelöst worden waren.

Der Pilot Vincent Fagan und der damals verantwortliche Kommandant der Flab-Einheit konnten sich Jahrzehnte nach dem Zwischenfall bei einem Gedenkanlass in Würenlingen die Hände reichen und so zumindest für sich persönlich diese unschöne Geschichte abschliessen. 

Zum Gedenken an den Absturz wurde 1965 in Würenlingen ein Denkmal errichtet, dessen Inschrift allerdings markante Fehlinformationen aufweist

Fotos/Text zur Verfügung gestellt von Jacqueline Fischer
Jacqueline’s Modellbauseiten

Mehr Details und Fotos zu den damaligen Ereignissen

Artikel Generalanzeiger Nr. 50 vom 12. Dezember 2019

 

 

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Sachplan Tiefenlager: update Kernphysik und Kernfusion

Fachleute beantworten in Youtube Fragen der Bevölkerung. Wie ist der Stand der Technik? Was ist zu erwarten seitens der technischen Entwicklung?

Dieser Blogbeitrag richtet sich an die Teile der schweizer Bevölkerung, welche sich gerne selbst eine Meinung zum Thema Kernkraft und Lagerung radioaktiver Abfälle im Zusammenhang des Sachplanverfahrens für ein Tiefenlager bilden möchten und sich als Betroffener für die Sache interessieren.

(Harald Lesch, Josef M. Gaßner, Andreas Müller und Hartmut Zohm zum Thema Kernphysik und Kernfusion. Die Live-Runde wurde während der 5-Jahre-UWudL-Feier aufgezeichnet.)

Weitere sachdienliche Informationen zum Thema sind hier in früheren Blogbeiträgen enthalten:
>>> suchen Beiträge “radioaktive Abfälle”

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Fusionsabstimmung zur Gemeinde Böztal

Heute Sonntag, 24. November 2019 wurden die Abstimmungsergebnisse am 1. Böztaler Gemeindeapéro im historischen Gebäude “Bäreschür” in Bözen bekanntgegeben.

Verkündung der Abstimmungsergebnisse der Gemeinden Bözen, Effingen, Elfingen und Hornussen.

Bei einer sehr hohen Stimmbeteiligung waren von den genau 1100 Stimmzetteln 766 Ja dabei, was 69,6% entspricht.

“Das wichtigste Ereignis seit Napoleon”, so ein Behördenmitglied beim Anstossen.

Böztal – Abstimmungsbekanntgabe mit Apéro.

Bis 2021/22 die neue Gemeinde Böztal mit dem neuen Wappen und neuen Reglementen verwirklicht ist, bilden sich jetzt Steuer- und Arbeitsgruppen aus den Gemeinderäten, die monatlich zusammenkommen.

Der 1. Böztaler Wein “Der Böztaler” (ottoMani, vom Verein Überbetriebliche Zusammenarbeit) ist schon im Juni ins Leben gerufen worden.
>>> hier zum Artikel

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Veröffentlicht unter Bözberg-West: Lebensqualität pur, Gemeinden, Kultur | Schreib einen Kommentar

Weihnachtsmarkt Zeihen, Bözberg-West

Samstag, 30. November 2019, 10.00 – 20.00 Uhr

Postgasse Zeihen

  • mit tollen und abwechslungsreichen Marktständen
  • Weihnachtsbasteln für Kinder
  • gemütliche Kaffeestube
  • traditionelle Röstistube

Hier freut man sich über Ihren Besuch!

Weihnachtsmarkt Zeihen

Danke für’s Bild via Whatsapp!

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Auswandern – Auf zu neuen Ufern

Auswandern – Auf zu neuen Ufern. Verändern, die eigenen Ziele finden und sie verwirklichen.

Beatrice Hoegerle, Jahrgang 1962, Baslerin, und Agnes Wick, Jahrgang 1963, Thurgauerin, sind im Sommer 2010 vom Fricktal, Schweiz, nach São Miguel, Azoren, umgezogen.

Ausgewandert: Vom Fricktal auf die Azoren.

Als Gastgeberinnen mit der Vermietung eines Appartementes und zwei Ferienhäusern sind jetzt die früheren “Schweizer Hobbies” wie Bierbrauen, Würste herstellen, räuchern und Gemüse anpflanzen, in deren Alltag integriert.

Das ist Lebensqualität

Natur, Landschaft, Klima, Erwerbstätigkeit, Sprachtalent und soziales Umfeld unter einen Hut gebracht – der mutige Entschluss, auszuwandern und sich für Neues zu öffnen, hat eine neue Lebensqualität mit Gesundheit, Respekt und Wertschätzung ermöglicht. Das gemeinsame Ziel: Zufriedene und glückliche Gäste, welche Urlaub und Landschaft in vollen Zügen geniessen können. Das wirkt sich auch auf die Gesundheit aus: Eigentlich müsste ein “Kuraufenthalt” in Form von Ferien von der Krankenkasse als Gesundheits – Präventivmassnahme mindestens teilweise übernommen werden!

Die Insel São Miguel

Die Azoren, zu Portugal gehörend, bestehen aus neun Inseln vulkanischen Ursprungs mitten im Atlantik zwischen Europa und Amerika. São Miguel als grösste dieser Inseln bietet die vielfältigsten Sehenswürdigkeiten und Möglichkeiten.

Das neue Heim

Auf dem 4500 m2 grossen Grundstück mit traumhaftem und direktem Meerblick bieten zusätzlich zum Haupthaus mit dem Appartement zwei identische Ferienhäuser mit rund 50 m2 Wohnfläche genügend Platz für 2+ Personen für einen erholsamen Urlaub.

Symbiose Hightech und Natur

Für jeden Geocacher (Was ist Ceocaching?) ist die Insel ein Traum. An den Hauptsehenswürdigkeiten findet sich bestimmt eine “Büchse”. Wanderungen in der wunderschönen Natur zu Wasserfällen, Höhlen, am Kraterrand entlang – und dies verbunden mit Caches – werden zum einmaligen Erlebnis.

Tipp
Lassen Sie sich inspirieren und besuchen Sie Agnes und Beatrice in den nächsten Ferien, oder mindestens auf deren Homepage www.casa-felicitas.com. Und richten Sie Grüsse vom Bözbergblog und dem Gewerbeverein Oberes Fricktal aus… 😉

Hier sind die Koordinaten:

Casa Felicitas
Agnes Wick / Beatrice Hoegerle
Rua da Assomada 100
9545-025 Ajuda da Bretanha
São Miguel / Azoren / Portugal

Festanschluss 00351 296 917 049
Mobile 00351 911 945 608
E-Mail: wick.hoegerle@gmail.com
Skype: wick_hoegerle

www.casa-felicitas.com

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Stromausfälle – was ist mit dem Stromversorger AEW los?

Kurz nach dem letzten über 2 Stunden dauernden Stromausfall vor einigen Wochen in den Gemeinden Bözen, Effingen, Elfingen, Hornussen, Zeihen fiel die Stromnetzversorgung wieder für 40 Minuten aus (18. Oktober 2019). Die Totalausfälle scheinen sich zu häufen.

Nicht nur unangenehm – sondern auch immer mit Auswirkungen wie Mehrarbeit, Zeitverlust, Ärger und Kosten verbunden. Und nicht zuletzt mit Schäden an elektronischen Geräten. Tendenz zunehmend mit dem wachsenden Internet der Dinge (IoT) und der Digitalisierung.

Gemäss Auskunft der Elektra / IBB Industrielle Betriebe Brugg gleich nach dem Ausfall der Elektrizitätsversorgung angefragt, war die Ursache beim Lieferanten AEW. An diesen seien auch allfällig entstandene Schäden an Geräten etc. zu richten. Allerdings waren keine Gründe zum Ausfall genannt. Die Frage, ob die Stromausfälle mit der Fusion der 4 Gemeinden als einen meinungsbildenden Faktor im Zusammenhang zu sehen seien, wurde verneint.

Werden sich die Stromausfälle anhäufen?

Wenn sich alle Trends auch zukünftig so weiterverhalten, ist das sehr wahrscheinlich. Über die Gründe und die wesentlichen Faktoren gibt das nachfolgende Video vorauspraxisorientiert Auskunft. Wie immer ist uns da Deutschland auf Grund der Grösse (rund 10-12 mal so Gross wie die Schweiz) und so, einiges voraus und hat das folgende Video verfügbar:

Ein Blackout wird sicher auch bei uns immer wahrscheinlicher, wenn auch in der Auswirkung nicht so schlimm.

Vorsorgemassnahmen

Da seitens Stromversorgungsphilosophie in der Schweiz das Anpassen an die künftigen Bedürfnisse wohl noch länger dauern wird, sind seitens Stromkonsumenten diese Sofortmassnahmen in Erwägung zu ziehen:
– Tiefkühler mit bester Isolation verwenden, welche Ausfälle mehrere Stunden verkraften
– Taschenlampen, Notbeleuchtung, Kerzen, Gasflaschen etc. vorrätig halten
– Solarzellen mit Speicher einsetzen
– PC, Server, Router mit unterbrechungsfreien Stromversogungsgeräten ausrüsten
– Überspannungsschutz installieren
– Notstromaggregat mit Treibstoff stets bereit
– für Kommunikation und andere wichtige Verbraucher separate, netzunabhängige und autonome Stromversorgung einrichten
– …

UPDATE 26. Oktober 2019

Aller guten Dinge sind 3!

Am Freitag, 25. Oktober 2019 ereignete sich schon wieder ein totaler Stromunterbruch. Der 3. innert kurzer Zeit! Ursache unbekannt, keine Informationen an die Betroffenen. Das Gute daran: Er dauerte nur wenige Minuten. Trotzdem schwächt so ein Ausfall viele der technischen Geräte, was die Lebensdauer und Störungsanfälligkeit negativ beeinflusst.

Plötzlich eingeschaltete TV’s, verstellte Uhren, Radios etc. erzeugen Umtriebe und Aufwände. In einem gut dokumentierten Ereignis zeigte ein Netzwerk danach Fehlfunktionen, Leistungseinbussen und einen “glühenden” Router. Nach Massnahmen mit Neustart funktionierte das System wieder. Allerdings ist mit weiteren Fehlern und/oder Ausfallhäufigkeit zu rechnen – auch das kostete Zeit und Ausfall im Datenverkehr.

Wie geht’s weiter – wann ist der nächste Ausfall? > schreiben Sie einen Kommentar dazu 🙂

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Mani Matters “Ballade vom Nationalrat Hugo Sanders”

Nach fünf Jahrzehnten – und ganz besonders im Wahljahr 2019 – ist die Ballade des legendären Schweizer Liedermachers Mani Matter (1936 – 1972) über den (fiktiven) Nationalrat Hugo Sanders aktueller denn je. Hier der Liedtext:

[Strophe 1]
Wo als Kandidat der Hugo Sanders
Gred het vor der Wahl, het jede gmeint
Wenn dä einisch gwählt sig, wärd alls anders
Und drum hei ä hufe Lüt vereint
S Losigswort usgä: «Wählet de Sanders –
De wird’s ir Schwiz de ändlech anders!»

[Strophe 2]
Nach sir Wahl het är, äs isch begrifflich
Zersch chli zuegluegt, wies im Rat so geit
De bevor mes überleit het riflech
Isches ja gschider, das me nid zvil seit
«Aber wartet nume», het de Sanders
Gseit, «gli wird’s ir Schwiz de ändlech anders!»

[Strophe 3]
Und är het sich gründlich igarbeitet
Und het gwartet uf nä Glägeheit
Mit der Red, wo är het vorbereitet
Einisch z säge, was süsch niemer seit
«Wenns de mal sowit isch», het de Sanders
Gseit, «de müesst dir luegä de wird’s anders!»

[Strophe 4]
D’Glägeheit isch lang nid cho, hingäge
Hets ne afo dünke mit der Zyt
Was er da sech vorgno gha het z’säge
Stimmt ja scho, doch gängs villich chli zwit
«S’isch nid ganz so eifach!», het de Sanders
Gseit, «Ig vormulieräs gschider anders!»

[Strophe 5]
Är het gwüssi Iwänd müessä zuegä
Und het Detaills gha, wo nid hei gschtimmt
«Und ig muess ou», het är dänkt, «druf luegä
Dases der Bundesrat nid übel nimmt!»
«Mit em Kopf dür d’Wand», so het de Sanders
Gseit «das nützt ja nüt, de wird’s nid anders!»

[Strophe 6]
Är het korrigiert, ergänzt und gschtriche
Immer wider a sir grosse Red
So isch’s cho, das d’Amtsdur isch verschtriche
Ohni das er je se ghalte het!
Mänge wird de Sanders jetz uslache
Und wird dänke: «Ja, das chunt dervo!»
Die wo sälber nüt wei anders mache, lache
Sicher bsungesrs schadefroh!
Darum machet’s anders als de Sanders –
Nämlich machet’s anders, wird’s nid anders!
Darum machet’s anders als de Sanders –
Nämlech machet’s anders, wird’s nid anders!

(Quelle: genius.com)


Angesichts des dicken Stimmcouverts und der überall anzutreffenden, kaum überschaubaren, windschiefen Wahlplakat-Wälder, aus denen mehr oder minder reisserische Slogans widerhallen, kann es nichts schaden, sich Mani Matters Liedtext etwas genauer anzuschauen – oder anzuhören…

Text zVg

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Sicherheit für alle

Sicherheit

Informationen zum aktuellen Thema Sicherheit für alle an öffentlicher Veranstaltung in Aarau führt zu reger Diskussion

Sicherheit für alle

Vortrag 1: “Brandrede zur Lage der Nation” von Nationalrat und Präsident sifa (Veranstalter), Staatspolitische Kommission (SPK) Andreas Glarner

Vortrag 2: “Öffentliche Sicherheit bewahren” von Grossrätin AG, Vicepräsidentin sifa, Kommission Öffentliche Sicherheit (SIK) Nicole Müller-Boder

Beide Vorträge brachten viele Fakten und Zahlen ans Tageslicht, die beim Zuhören den Eindruck erzeugten: Es gibt noch viel zu tun.. 😉

Die Politik sei gefordert, um für mehr Geld für Polizei etc. zu sorgen, so ein Lösungsansatz der Vortragenden. Ausserdem müsse der Wähler an den nächsten Wahlen die richtigen Politiker wählen und für mehr Teilnehmende an solchen Veranstaltungen sorgen.

Im Abstimmungsvorfeld mit den Wahlkämpfen einleuchtend, schliesslich steht jetzt das Ziel im Vordergrund, wieder gewählt zu werden.

Wer ist denn für die Sicherheit verantwortlich?

Einerseits der Staat mit seinen Organen und Verwaltungen. Man muss es aber auch wirklich wollen. Die Entwicklung lässt auf einen sinkenden Willen schliessen. Und nicht nur in der Schweiz.

Andererseits ist die ganze Bevölkerung gefordert, täglich mit Zivilcourage und dem eigenen Verhalten einen wichtigen Beitrag zu leisten. Als Partner der verantwortlichen Organisation.

Doch da happert es, weil das nicht so einfach von selbst geht. Beispiel: In einer Region finden sich nach einer Umfrage über 50 Personen, die das Thema Sicherheit interessiert, deshalb gerne in den Dialog mit der Regionalpolizei treten würden und einen Anlass dazu vorschlagen. Die Reaktion: “Braucht es nicht. In gut einem Jahr ist unser Neubau fertig, dann gibt es einen Tag der offenen Tür.” Chance verpasst, 50 und mehr Personen werden wohl unter Umständen enttäuscht sein.

Ein anderes Beispiel: Bei zunehmendem Vandalismus in einer Region setzen sich Verkehrsbetrieb, Gemeinden, Polizei, Schulen und Medien an einen Tisch – und siehe da, nach kurzer Zeit (und ohne mehr Verwaltungsstellen und Geldausgaben zu schaffen) bringt die Zusammenarbeit wirkungsvolle Resultate.

Aber eben: “man” muss es wirklich wollen. Alle. Zusammen.

Vielleicht findet später (nach den Wahlen) wieder ein Anlass statt, wo über Resultate, Erfolge berichtet werden kann?

Weiterführende Informationen, Blogbeiträge zum Thema Sicherheit:

https://boezbergblog.ch/sicherheit-schweiz/

https://boezbergblog.ch/sicherheit-ist-ein-grundbeduerfnis-und-standortfaktor/

https://boezbergblog.ch/was-macht-denn-so-die-regionalpolizei/

https://boezbergblog.ch/gemeinderating-schweiz-2017-anstoss-zum-beobachten/

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Start Einrichtung neuer Bohrplatz

An prominentem Standort in der Nähe Linner Linde und der Habsburg mit Ausblick ins Aaretal und bei schönem Wetter sogar in die Alpen begannen die Bauarbeiten zur Einrichtung des Bohrturmes für geologische Abklärungen.

Ausblick Richtung Habsburg und Alpen.

Wie der Informationstafel für die Bevölkerung am 30. August entnommen werden konnte, handelt es sich dabei um die erste Bohrung in der Standortregion Jura Ost.

In den Standortregionen Nördlich Lägern und in Zürich Nordost wird bereits gebohrt, und zwar in Bülach und Trüllikon.

Ein Informationscontainer und Bohrplatzführungen werden später für Unterhaltung und Information im Naherholungsgebiet Bözberg sorgen.

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Aushubprojekt – C’est le ton qui fait la musique

Nachdem dank der Opposition aus der Bevölkerung und einer Gemeinde das “hintenherum Durchwinken” des Regionalplanungsverbandes Fricktal Regio zur Etablierung mehrer neuen Deponien scheiterte, zeigt sich eine positive Wirkung: Man wendet sich jetzt mit Informationen an die Betroffenen.

Zwei Firmen aus der Baubranche wenden sich an die Gemeinde Hornussen und deren Bevölkerung mit der Bitte, ein Projekt für eine künftige Aushubdeponie präsentieren zu dürfen. Die Gemeinde zeigt sich offen, informiert und weist auf das Einwohnerforum als Anlaufstelle hin.

Ein echter Fortschritt in Richtung “Bevölkerung first”, der Umsetzung der Gemeindeautonomie und der Demokratie: offene und direkte Kommunikation statt Verwaltungsdiktatur.

Die Bevölkerung mit ihren Gemeindebehörden (mit Abstimmung) hat Jahre früher dafür die Basis geschaffen. So mit der Bereitstellung eines Budgets zur rechtlichen Bekämpfung “verwaltungstechnisch zugeteilter Deponien” und einer klaren Meinungsbildung zu “die einen Wenigen haben den Profit, die Gemeinden die Kosten und die Einwohner die Immissionen”.

Lektion, Erkenntnis und Hinweis für die Ausführenden und leitenden Verantwortlichen der Regionalplanung? Möglich, wünschenswert wäre es. Vielleicht sollten jetzt die ca. 38 Gemeinden mit ihren Einwohnern, welche die Regionalplanung als Auftraggeber finanzieren und führen, ein Zeichen setzen?

Artikel im Blog zum Thema “Deponie”: >>> ansehen

>>> Raumkonzept Schweiz gilt auch im Fricktal

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